„Eibe Maleen Krebs“ – Versionsunterschied

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In Hamburg aufgewachsen und zur Schule gegangen studierte Eibe Maleen Krebs 2003 bis 2008 an der [[HAW Hamburg]] am Fachbereich für Gestaltung (DMI) das Fach Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Fotografie. Für das Diplom begleitete sie ein halbes Jahr lang deutsche Auswanderer in Australien. Es entstanden das Fotobuch ''Haus Vogelsang'' und der Dokumentarfilm ''Looking Forward Looking Back.''
In Hamburg aufgewachsen und zur Schule gegangen studierte Eibe Maleen Krebs 2003 bis 2008 an der [[HAW Hamburg]] am Fachbereich für Gestaltung (DMI) das Fach Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Fotografie. Für das Diplom begleitete sie ein halbes Jahr lang deutsche Auswanderer in Australien. Es entstanden das Fotobuch ''Haus Vogelsang'' und der Dokumentarfilm ''Looking Forward Looking Back.''


2010 bis 2014 studierte sie im Masterstudiengang „Master of Fine Arts“ an der [[HFBK Hamburg]] mit dem Schwerpunkt Film. Ihr Abschlussfilm ''Vom Hören Sagen'' ist ein Dokumentarfilm zur Annäherung der sehenden und der blinden Wahrnehmungswelt. Er wurde mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet und lief auf zahlreichen Festivals. Zu der Diplomarbeit gehören auch ein Buch und Fotografien.
2010 bis 2014 studierte sie im Masterstudiengang „Master of Fine Arts“ an der [[HFBK Hamburg]] mit dem Schwerpunkt Film. Ihr Abschlussfilm ''Vom Hören Sagen'' ist ein Dokumentarfilm zur Annäherung der sehenden und der blinden Wahrnehmungswelt. Er wurde mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet<ref>{{Internetquelle |url=https://www.fbw-filmbewertung.com/film/vom_hoeren_sagen |titel=FBW-Pressetext |sprache=de |abruf=2024-09-10}}</ref> und lief auf zahlreichen Festivals. Zu der Diplomarbeit gehören auch ein Buch und Fotografien.


Zur Entwicklung ihres ersten langen Spielfilms erhielt Eibe Maleen Krebs zusammen mit Andreas Keck 2014 das Wim Wenders Stipendium. Der Kinofilm wurde von Junafilm produziert und ist eine Kooperation mit ZDF – [[Das kleine Fernsehspiel]], [[Arte]], der [[FFHSH]] und der [[Film- und Medienstiftung NRW]]. Eibe Maleen Krebs führte selbst Regie. Unter dem Titel [[Draußen in meinem Kopf]] hatte der Film seine Uraufführung auf dem [[Filmfestival Max Ophüls Preis]] 2018 und wurde 2020 für den [[Grimme-Preis]] nominiert.
Zur Entwicklung ihres ersten langen Spielfilms erhielt Eibe Maleen Krebs zusammen mit Andreas Keck 2014 das Wim Wenders Stipendium.<ref>{{Internetquelle |url=https://wimwendersstiftung.de/nachwuchsfoerderung-2023/stipendien2014/ |titel=Wim Wenders Stiftung: Stipendium 2014 |sprache=de |abruf=2024-09-20}}</ref> Der Kinofilm wurde von Junafilm produziert und ist eine Kooperation mit ZDF – [[Das kleine Fernsehspiel]], [[Arte]], der [[FFHSH]] und der [[Film- und Medienstiftung NRW]]. Eibe Maleen Krebs führte selbst Regie. Unter dem Titel [[Draußen in meinem Kopf]] hatte der Film seine Uraufführung auf dem [[Filmfestival Max Ophüls Preis]] 2018 und wurde 2020 für den [[Grimme-Preis]] nominiert.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.grimme-preis.de/archiv/2020/nominierungen/n/d/draussen-in-meinem-kopf-junafilm-fuer-zdfarte |titel=56. Grimme-Preis 2020: Draußen in meinem Kopf |sprache=de |abruf=2024-09-10}}</ref>


Eibe Maleen Krebs wurde 2021 in das Regisseurinnen-Förderprogramm des ZDF aufgenommen und inszenierte daraufhin auch Fernsehfilme. Zur Zeit entwickelt sie weitere Stoffe, zum Beispiel „Zwischen den Zeilen“ mit [[Milan Skrobanek]]. Das Drehbuch wurde 2023 für den [[Deutscher Drehbuchpreis|deutschen Drehbuchpreis]] nominiert. Von 2012 bis 2022 kuratierte sie mit einer inklusiven Gruppe das Kurzfilmfestival „Klappe Auf“ in Hamburg.
Eibe Maleen Krebs wurde 2021 in das Regisseurinnen-Förderprogramm des ZDF aufgenommen und inszenierte daraufhin auch Fernsehfilme. Zur Zeit entwickelt sie weitere Stoffe, zum Beispiel „Zwischen den Zeilen“ mit [[Milan Skrobanek]]. Das Drehbuch wurde 2023 für den [[Deutscher Drehbuchpreis|deutschen Drehbuchpreis]] nominiert.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/kulturstaatsministerin-roth-verleiht-deutschen-drehbuchpreis-2023-alles-beginnt-beim-drehbuch-dafuer-brauchen-wir-noch-bessere-rahmenbedingungen--2166464 |titel="Alles beginnt beim Drehbuch – dafür brauchen wir bessere Rahmenbedingungen" |sprache=de |abruf=2024-09-20}}</ref> Von 2012 bis 2022 kuratierte sie mit einer inklusiven Gruppe das Kurzfilmfestival „Klappe Auf“ in Hamburg.


Eibe Maleen Krebs ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Eibe Maleen Krebs ist verheiratet und hat zwei Kinder.
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* [https://writersanddirectors.de/portfolio/eibe-maleen-krebs/ Agenturprofil]
* [https://writersanddirectors.de/portfolio/eibe-maleen-krebs/ Agenturprofil]
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== Einzelnachweise ==
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Version vom 20. September 2024, 13:09 Uhr

Eibe Maleen Krebs (* 7. März 1982 in Hamburg) ist eine deutsche Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Fotografin.

Leben

In Hamburg aufgewachsen und zur Schule gegangen studierte Eibe Maleen Krebs 2003 bis 2008 an der HAW Hamburg am Fachbereich für Gestaltung (DMI) das Fach Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Fotografie. Für das Diplom begleitete sie ein halbes Jahr lang deutsche Auswanderer in Australien. Es entstanden das Fotobuch Haus Vogelsang und der Dokumentarfilm Looking Forward Looking Back.

2010 bis 2014 studierte sie im Masterstudiengang „Master of Fine Arts“ an der HFBK Hamburg mit dem Schwerpunkt Film. Ihr Abschlussfilm Vom Hören Sagen ist ein Dokumentarfilm zur Annäherung der sehenden und der blinden Wahrnehmungswelt. Er wurde mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet[1] und lief auf zahlreichen Festivals. Zu der Diplomarbeit gehören auch ein Buch und Fotografien.

Zur Entwicklung ihres ersten langen Spielfilms erhielt Eibe Maleen Krebs zusammen mit Andreas Keck 2014 das Wim Wenders Stipendium.[2] Der Kinofilm wurde von Junafilm produziert und ist eine Kooperation mit ZDF – Das kleine Fernsehspiel, Arte, der FFHSH und der Film- und Medienstiftung NRW. Eibe Maleen Krebs führte selbst Regie. Unter dem Titel Draußen in meinem Kopf hatte der Film seine Uraufführung auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis 2018 und wurde 2020 für den Grimme-Preis nominiert.[3]

Eibe Maleen Krebs wurde 2021 in das Regisseurinnen-Förderprogramm des ZDF aufgenommen und inszenierte daraufhin auch Fernsehfilme. Zur Zeit entwickelt sie weitere Stoffe, zum Beispiel „Zwischen den Zeilen“ mit Milan Skrobanek. Das Drehbuch wurde 2023 für den deutschen Drehbuchpreis nominiert.[4] Von 2012 bis 2022 kuratierte sie mit einer inklusiven Gruppe das Kurzfilmfestival „Klappe Auf“ in Hamburg.

Eibe Maleen Krebs ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Ehrungen und Auszeichnungen

Filmografie (Auswahl)

  • 2007: Alter Ego, 9 min, Kurzfilm (Regie, Autor + Produktion)
  • 2008: Looking Forward – Looking Back, 87 min, Dokumentarfilm (Regie, Autor + Produktion)
  • 2014: Vom Hören Sagen, 65 min, Dokumentarfilm (Regie, Autor + Produktion)
  • 2018: Draußen in meinem Kopf, 99 min, Kinospielfilm (Regie + Autor)
  • 2021: Zwischen den Zeilen (Drehbuch mit Milan Skrobanek) (Co-Autor)
  • 2022: SOKO Köln – Lissis Leben, ZDF, Folge 400 (Regie)
  • 2022: SOKO Köln – Eingeschüchtert, ZDF, Folge 401 (Regie)
  • 2023: Ein Sommer auf Kreta, 88 min, ZDF Fernsehfilm (Regie)

Einzelnachweise

  1. FBW-Pressetext. Abgerufen am 10. September 2024.
  2. Wim Wenders Stiftung: Stipendium 2014. Abgerufen am 20. September 2024.
  3. 56. Grimme-Preis 2020: Draußen in meinem Kopf. Abgerufen am 10. September 2024.
  4. "Alles beginnt beim Drehbuch – dafür brauchen wir bessere Rahmenbedingungen". Abgerufen am 20. September 2024.