Fans von Sammy Hagar wissen sicher, was der rockige Unternehmer in den letzten Jahren alles geleistet hat, doch für alle anderen: Schon mit seinem Cabo Wabo Tequila und Sammy’s Beach Bar Rum eroberte der sympathische US-amerikanische Sänger, Songwriter und Gitarrist die Herzen verschiedener Liebhaber. Jetzt präsentiert er gemeinsam mit Adam Levine einen neuen Brand, der nicht nur schmecken soll, sondern auch noch eine absolute Innovation darstellt: Santo Mezquila!
Wir stellen vor: Mezquila, eine Kategorie für sich
Wenn Sie sich fragen, was Mezquila eigentlich sein soll, ist das absolut berechtigt. Doch man kann sich die Antwort auch selber herleiten. Man nehme Mez-cal und Te-quila – voila Mezquila! Beide Spirituosen werden aus derselben Frucht gewonnen, der Agave. In den USA, natürlich in Mexiko, dem Heimatland, und in vielen anderen Ländern sind die Brände aus Agaven längst angekommen. Sie finden vielerlei Verwendung und sind aus dem festen Bar-Sortiment nicht mehr wegzudenken. Doch wir sprechen hier nicht etwa von billigen Drinks oder überladenen Cocktails, auch das Salz-und-Zitrone-Ritual werden Sie über dem großen Teich vergeblich suchen. Tequila und Mezcal haben eine ganz andere Berechtigung, als man es hierzulande vermuten würde. Man trinkt beides pur und bei Zimmertemperatur, da die Qualität absolut gut ist. Die Cocktails und Longdrinks, die man mit dem Agavenbränden angeboten bekommt würden Ihnen das Wasser im Mund zusammen laufen lassen.
Der kleine und feine Unterschied zwischen Mezcal und Tequila
Der kleine und feine Unterschied zwischen Mezcal und Tequila ist gar nicht so einfach greifbar. Beginnen wir mit der Agave, der Basis und dem Herz beider Spirituosen. Tequila darf ausschließlich auf der Blauen Weberagave basieren, welche nach internationalem Recht nur aus Anbaugebieten um Tequila, den Gebirgsregionen um Jalisco und in gewissen Regionen der Bundesstaaten Guanajato, Nayarit, Michoacán und Tamaulipas wachsen darf. Die Vorgaben für die Agaven, die in Mezcal Verwendung finden, sind nicht so streng. Man darf im Grunde auf alle möglichen Agavenarten zurückgreifen, sogar auf wild wachsende.
Doch damit nicht genug, denn Mazcal und Tequila unterschieden sich auch in der Herstellung. Tequila brennt man häufiger nach großen industriellen Maßstäben, während Mezcal noch öfter aus kleineren Betrieben stammt. Pauschalisieren sollte man diese Anhaltspunkte allerdings nicht, denn Herkunft und Umstände variieren so stark, dass man sich nur auf Fakten verlassen sollte. Schauen Sie selbst nach der Destillerie oder recherchieren Sie die Anbaubestimmungen, nur so können Sie sicher sein, um was für einen Agavenbrand es sich handelt.
Traditionell oder industriell ist hier die Frage
Die Herzen der Blauen Weberagave werden in der Tequila-Herstellung in Öfen mit hohem Luftdruck gedünstet. Das kann leider nach sich ziehen, dass die Aromen und Inhaltstoffe im Brand in Mitleidenschaft gezogen werden. Für Mezcal arbeitet man noch viel häufiger mit traditionellen Methoden. So werden die Agaven-Herzen bei schwacher Hitze in alten Erdöfen mit Holz und Steinen bis zu fünf Tagen gedämpft, was den Ressourcen der Pflanze erlaubt sich zu aktivieren, bevor die Maische angesetzt wird. Im Resultat zeigt sich Mezcal oft rauchiger als Tequila.
Sie sollten in jedem Fall wissen, dass im Grunde jeder Tequila auch ein Mezcal ist, aber nicht jeder Mezcal ein Tequila. Alle weiteren Informationen würden hier den Rahmen sprengen. Also kommen wir zurück zu Mezquila. Nun wissen Sie ja bestens Bescheid.
Adame Levine und Sammy Hagar liefern mit Mezquila eine neue Spirituosenkategorie
Mit Mezquila möchten Adame Levine und Sammy Hagar eine Mischung aus beiden Agavenbränden anbieten, die das Beste aus beiden vereint. Diese Entscheidung fiel an einem Abend im Celebrity-Hotspot Cabo San Lucas in Mexiko, als Sammy und Adam gemeinsam Mezcal und Tequila tranken. Der rauchige Geschmack des Mezcals wirkte fast überwältigend auf sie, sodass sie die Reste in ihre Tequila-Gläser schütteten. Das Resultat begeisterte beide so sehr – nachdem sie sich durchgerungen hatten, einen Schluck zu kosten – dass die Entscheidung, einen eigenen Agavenbrand herzustellen äußerst leichtfiel.
Um ihr Vorhaben zu bewerkstelligen, holte Sammy ein Expertenteam ins Boot, das ihm schon für Cabo Wabo Tequila eine große Unterstützung war. Jack Daniel’s, Marco Monroy und Infinium Spirits bereicherten die beiden Sänger mit ihrem Wissen. Juan Eduardo Nuñez mischte auch mit und stellte die Brennerei „El Viejito“ zur Verfügung.
Mezquila: eine köstliche Mischung aus Blauer Weber- und Espadin-Agave
Sie stellten Mezquila aus einer Mischung von Blauen Weberagaven und Espadin-Agaven her. Santo Mezquila schmeckt darum schon im Ansatz facettenreicher als die meisten Tequila-Sorten. Aromatisch und mit den besten Aromen der Agavenfrucht paaren sich rauchige Nuancen, die nicht zu kräftig sind. Santo Mezquila schmeckt anfänglich scharf und klingt im Abgang mit einer sanften Milde ab, die sich mit Zügen von Blütenfrüchten und Süße äußert.
Wir legen Euch Santo Mezquila in jedem Fall ans Herz und hoffen, dass Ihr die Kreation von Sammy Hagar und Adame Levine genauso spannend findet wie wir.