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Top 10: Das beste Android-Tablet im Test – Samsung dominiert vor Xiaomi

Samsung Galaxy Tab S8 und Lenovo Tab P12 Pro

Samsung Galaxy Tab S8 und Lenovo Tab P12 Pro

Mobile Tablets sind echte Multitalente, die Bandbreite bei der Qualität von Android-Tablets ist jedoch groß, was Leistung und Ausstattung angeht. Wir zeigen die besten Android-Tablets.

Tablets mit dem Betriebssystem Android gibt es in einer großen preislichen Spanne. Geht es allein um Top-Geräte unter den Tablet-PCs, dann dominiert hier Apples iPad nach wie vor. Laut Statista hatte das iPad Ende 2022 weltweit einen Marktanteil von fast 50 Prozent. Richtige Top-Geräte mit Android-Betriebssystem sind eher rar gesät. Die Masse der Modelle will günstig sein und kann entsprechend technisch nicht mit aktuellem iPad mithalten, schon gar nicht mit dem iPad Pro. Aber es gibt einige Ausnahmen, die wir in dieser Bestenliste zeigen.

Android-Tablets bieten sich für unzählige Nutzungsszenarien an. Sie eignen sich hervorragend zur Unterhaltung, um auf der Couch oder unterwegs Videos, Filme oder Serien anzusehen, Musik abzuspielen oder zum Zocken von Spielen mit aufwendiger Grafik. Für produktive Aufgaben wie E-Mails, Erstellung von Dokumenten und Pflege von Kalendereinträgen bieten sie deutlich mehr Bildschirmfläche als Smartphones, auch wenn sie nicht den Komfort eines Laptops haben. In Verbindung mit einem Stift sind sie dann aber deutlich besser für kreative Apps zur Bildbearbeitung oder zum Zeichnen geeignet.

Die Größe der hier gezeigten Tablets reicht von 10,9 Zoll bis zu brachialen 14,6 Zoll. Ähnlich wie bei Smartphones geht auch bei Tablets der Trend zu immer größeren Bildschirmen. 11 Zoll ist das „neue 10 Zoll“. Bei 12,4 Zoll ist aber lange nicht Schluss.

KURZÜBERSICHT
Bestes Android-Tablet

Samsung Galaxy Tab S10+

Samsung Galaxy Tab S10+ im Test
ab 849 EUR

Samsung setzt beim Galaxy Tab S10+ auf starke Leistung, lange Updates und ein wasserdichtes Gehäuse. Echte Neuerungen gibt es aber wenig. Mehr im Test.

VORTEILE
  • rasanter Prozessor
  • tolles OLED-Display
  • exzellente Verarbeitung & IP68
  • Software-Support für 7 Jahre
NACHTEILE
  • teuer & wenig Neues
  • mäßige Akkulaufzeit
  • Display nicht sonderlich hell
  • Stift kann schnell verloren gehen

Beim Samsung Galaxy Tab S10+ handelt es sich um ein exzellentes Tablet – in Kombination mit dem langen Software-Support, dem flotten Prozessor und wasserdichtem Gehäuse ist es derzeit für uns die erste Wahl im Android-Kosmos. Der Mediatek-Chip muss sich vor dem Snapdragon 8 Gen 3 nicht verstecken. Verarbeitung und Display sind exzellent. Allerdings gibt es wenig echte Neuerungen. Das Display könnte heller und die Akkulaufzeit besser sein. Hoch ist zudem der Preis: Das Wi-Fi-Modell mit 256 GB kostet 932 Euro. Mit 512 GB sind es 999 Euro. Die 5G-Ausführung mit 256 GB startet bei 1086 Euro oder mit 512 GB bei 1179 Euro.



Gaming-Tablet

Redmagic Nova

Redmagic Nova Gaming-Tablet im Test

Gaming-Tablet mit Top-Hardware: Das neue Redmagic Nova ist das aktuell schnellste Android-Tablet. Wir haben es getestet und zeigen seine Stärken und Schwächen.

VORTEILE
  • tolles Display mit 144 Hz
  • hohe Performance
  • Schnellladefunktion (in einer Stunde von 0 auf 100 Prozent)
NACHTEILE
  • Software mit Fehlern
  • Bloatware
  • wird bei Volllast sehr heiß (über 63 °C)

Das Redmagic Nova ist seinem Titel als Gaming-Tablet absolut würdig. Es bietet die aktuellste Spitzenhardware in einem schicken und hochwertig verarbeiteten Gehäuse. Im Test stellt es sich als aktuell schnellstes Android-Tablet heraus. Der Akku lädt mit 80 Watt enorm schnell in knapp einer Stunde voll auf. Redmagic hält für dieses starke Gesamtpaket aber keineswegs die Hand zu weit auf und so bekommt man das Nova aktuell ab 499 Euro.

Geheimtipp

Xiaomi Pad 6

Xiaomi Pad 6 im Test
ab 293.76 EUR

Mit einem guten Gesamtpaket und Preis-Leistungs-Verhältnis ist das Xiaomi Pad 6 mit 144-Hertz-LCD eine starke Konkurrenz für das iPad oder Tablets von Samsung sowie Lenovo. Mehr im Test.

VORTEILE
  • gute Performance
  • helles Display
  • schickes Design  
  • toller Sound
NACHTEILE
  • LCD mit Schwächen bei dunklen Filmszenen
  • Akkulaufzeit schlechter als beim Vorgänger
  • kein Schacht für eine microSD-Karte
  • Stift von Pad 5 inkompatibel 

Das Xiaomi Pad 6 überzeugt mit starker Hardware, auch wenn es schon über ein Jahr alt ist. Mittlerweile ist es weit unter 300 Euro zu bekommen und führt deshalb als Testsieger dieser Bestenliste an. Dank des leistungsstarken Snapdragon-870-Prozessors setzt es sich als das stärkste Android-Gerät in unserer Bestenliste durch. Das Tablet verfügt sogar über einen USB-C-3.2-Anschluss und ein Gaming-taugliches 144-Hz-LCD mit hoher Auflösung (2.880 Pixel x 1.800 Pixel), das auch mit einer Helligkeit von über 500 cd/m² punktet. Das Pad 6 ist ab 321 Euro zu haben.

Welches ist das beste Android-Tablet?

Unser Testsieger ist das Samsung Galaxy Tab S10+: Es bietet einen guten Kompromiss in Hinblick auf die Größe, das beste Display dank OLED-Technologie sowie enorm viel Leistung. Wer einen riesigen Bildschirm wünscht, sollte einen Blick auf das Galaxy Tab S9 Ultra werfen. Wer auf OLED verzichten kann, bekommt mit dem Xiaomi Pad 6S Pro 12.4 eine günstigere, aber starke Alternative mit viel Power und hellem LC-Display. Ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das Xiaomi Pad 6. Für Gamer interessant ist das Redmagic Nova.

Die folgende Top 10 zeigt die unserer Meinung nach besten Tablets mit Android. Diese Liste wird von uns regelmäßig gepflegt und überarbeitet. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung stellt sie eine Momentaufnahme dar und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

BESTENLISTEN
Bestes Android-Tablet

Samsung Galaxy Tab S10+

Samsung Galaxy Tab S10+ im Test
ab 849 EUR

Samsung setzt beim Galaxy Tab S10+ auf starke Leistung, lange Updates und ein wasserdichtes Gehäuse. Echte Neuerungen gibt es aber wenig. Mehr im Test.

VORTEILE
  • rasanter Prozessor
  • tolles OLED-Display
  • exzellente Verarbeitung & IP68
  • Software-Support für 7 Jahre
NACHTEILE
  • teuer & wenig Neues
  • mäßige Akkulaufzeit
  • Display nicht sonderlich hell
  • Stift kann schnell verloren gehen

Samsung setzt beim Galaxy Tab S10+ auf starke Leistung, lange Updates und ein wasserdichtes Gehäuse. Echte Neuerungen gibt es aber wenig. Mehr im Test.

Beim neuen Tablet-Flagship sorgen die Koreaner für eine Änderung: Künftig gibt es nur zwei Varianten des High-End-Tablets: Das Plus-Modell mit 12,4 Zoll, welches wir hier testen, sowie das wuchtige Galaxy Tab S10 Ultra (Preisvergleich) mit üppigen 14,6 Zoll in der Diagonale. Ein kleines Modell mit 11 Zoll als Nachfolger des Galaxy Tab S9 wird es mangels Nachfrage künftig nicht mehr geben.

Wie schon der Vorgänger ist das Galaxy Tab S10+ ebenfalls nach IP68 wasserdicht – was noch Seltenheitswert bei Tablets hat. Neue Wege geht Samsung beim Prozessor: Statt eines Chips von Qualcomm oder eines Prozessors aus eigener Fertigung kommt der Mediatek Dimensity 9300+ zum Einsatz. Ob mit dem Galaxy Tab S10+ wieder ein großer Wurf gelungen oder ein Downgrade zu befürchten ist, offenbart dieser Testbericht.

Design

Optisch ist das Galaxy Tab S10+ kaum vom Vorgänger Galaxy Tab S9+ zu unterscheiden. Das gilt auch für die fast identischen Abmessungen von 285,4 × 5,6 × 185,4 mm. Beim Gewicht hat es mit 571 g um etwa 10 g abgespeckt. Design und Verarbeitung des Unibody-Gehäuses aus Aluminium sind erneut tadellos und das Material wirkt äußerst hochwertig. Dank IP68 übersteht das Tablet auch ein Missgeschick mit Wasser oder bei der Nutzung in der Badewanne. Aber Vorsicht: Samsung deckt in der Garantie trotzdem keine Wasserschäden ab.

Neu sind die Ringe rund um die Kameralinsen, wie man diese von den Smartphones der Galaxy-S-24-Reihe her kennt. Der mitgelieferte S Pen haftet wieder magnetisch auf der Rückseite auf Höhe der Kamera. Der Bereich für den Stylus ist optisch stark vom Rest abgehoben durch eine deutlich hellere Färbung – was die Befestigung erleichtert. Ideal ist diese Methode der Befestigung dennoch nicht, sodass Gefahr besteht, den Stift beim Transport zu verlieren. Hilfreich ist hier die optional erhältliche Schutzhülle Samsung EF-BX810 Smart Book Cover (Preisvergleich), die in einer Abdeckung den Stift auf der Rückseite fixiert.

Display

Wenig Neues gibt es beim Display. Die Auflösung von 2800 × 1752 Pixeln im Format 8:5 liefert eine knackscharfe Anzeige bei 266 PPI. Farbgebung, Kontraste und Blickwinkelstabilität sind über jeden Zweifel erhaben. Für ein geschmeidiges Bild sorgen 120 Hz.

Die Anzeige ist mit bis zu 600 Nits zwar hell genug, um auch im Freien noch ablesbar zu sein. Allerdings bietet im Vergleich dazu das Ultra-Modell mit fast 1000 Nits ein deutlich helleres Display. Aktuelle Top-Tablets von Honor oder Huawei bieten zudem deutlich hellere Bildschirme. Neu ist eine Antireflexionsbeschichtung, diese schwächt Spiegelungen spürbar ab – auch wenn diese noch immer klar zu erkennen sind. Für zukünftige Modelle könnte Samsung über eine matte Variante nachdenken. Huawei und Lenovo bieten bereits Tablets mit solchen Bildschirmen an.

Samsung Galaxy Tab S10+ - Bilderstrecke
Samsung Galaxy Tab S10+

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Samsung Galaxy Tab S10+

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Samsung Galaxy Tab S10+

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Kamera

Das Setup entspricht weitgehend dem Vorgänger: Eine Selfie-Kamera mit 12 Megapixeln sowie eine Dual-Kamera mit 13 Megapixeln sowie 8 Megapixeln für Ultraweitwinkel. Videos sind mit bis zu 4K bei 30 FPS möglich. Die Bildqualität der Aufnahmen ist bei Tageslicht gut, die Ultraweitwinkellinse weicht bei Farben und Lichtempfindlichkeit stärker von der Hauptlinse ab.

Ausstattung

Wir waren anfangs skeptisch bei der Prozessorwahl. Bislang setzte Samsung auf Top-Chips von Qualcomm. Beim Galaxy Tab S10+ kommt jetzt aber ein Mediatek Dimensity 9300+ zum Einsatz. Bei den Benchmarks erlebten wir eine positive Überraschung: Der Chipsatz kann mit dem Snapdragon 8 Gen 3 weitgehend mithalten. Bei PCmark zeigt er sich mit 15.700 Punkten zwar nicht ganz so stark, aber bei 3Dmark „Wild Life Extreme“ kommt das Tab S10+ auf einen Top-Wert von 5300 Punkten.

Die übrige Ausstattung ist wie gewohnt top: 12 GB RAM, 256 GB oder 512 GB interner Speicher, USB-C 3.2 samt Displayport, Bluetooth 5.3 und Wi-Fi 6E – wobei das Ultra-Modell sogar Wi-Fi 7 unterstützt. Warum Samsung das nicht auch dem Plus-Modell spendiert, verstehen wir nicht. Wem der Speicher nicht reicht, kann diesen per microSD-Karte erweitern. Dazu kommt ein Kompass und Ortung via Glonass, Galileo, Beidou, QZSS und GPS. Der Klang der Lautsprecher ist wieder hervorragend, der Fingerabdruckscanner im Display arbeitet flott.

Software

Ausgeliefert wird das Tab S10+ noch mit Android 14 sowie der Samsung-Bedienoberfläche One UI 6.1.1. Software-Updates gibt es jetzt für sieben Jahre, wenn auch nur quartalsweise und nicht monatlich wie bei den Smartphones der S24-Reihe. Zum Testzeitpunkt war der Patch aus dem November noch hinreichend aktuell. Sämtliche Galaxy-AI-Features stehen zur Verfügung. Ferner können Nutzer eine Multi-Windows-Funktion verwenden, um etwa zwei Apps gleichzeitig anzeigen zu lassen per Splitscreen. Zudem ist es für Familien möglich, mehrere Konten einzurichten.

Akku

Im großen Gehäuse steckt erneut ein üppiger Akku mit 10.900 mAh. Allerdings stellt die Akkulaufzeit keine Rekorde auf und befindet sich mit rund 7 Stunden im „Battery Test“ von PCmark auf einem eher mäßigen Niveau wie der Vorgänger. Der OLED-Bildschirm scheint hier gepaart mit Lücken bei der Effizienz des Prozessors ein möglicher Grund dafür. Zum Vergleich: Das Galaxy Tab S9 FE kommt auf deutlich längere Laufzeiten bei dem Test. Ein Netzteil liegt nicht bei, das Gerät unterstützt Laden mit bis zu 45 Watt. Ein Ladevorgang dauert damit knapp zwei Stunden.

Preis

Das Samsung Galaxy Tab S10+ startet mit einer stolzen UVP bei 1119 Euro. Mit 512 GB liegt die UVP sogar bei 1239 Euro, mit 5G kommen nochmals 150 Euro hinzu. Das Wi-Fi-Modell mit 256 GB bekommt man mittlerweile ab 932 Euro. Mit 512 GB geht es bei 999 Euro los. Die 55-Ausführung mit 256 GB startet bei 1086 Euro oder mit 512 GB bei 1179 Euro. Als Farben stehen Silber (Platinum Silver) oder Dunkelgrau (Moonstone Gray) zur Auswahl.

Fazit

Beim Samsung Galaxy Tab S10+ handelt es sich erneut um ein exzellentes Tablet – in Kombination mit dem langen Software-Support, dem flotten Prozessor und wasserdichtem Gehäuse ist es derzeit für uns die erste Wahl im Android-Kosmos. Allerdings ist der Preis für das Gebotene sehr hoch. Es scheint fast so, als würde sich Samsung hier auf seinen Lorbeeren ausruhen. So ist die Helligkeit des Displays nicht mehr auf Top-Niveau und wird von der chinesischen Konkurrenz mittlerweile überboten. Die Akkulaufzeit setzt jetzt auch keine neuen Maßstäbe. Beim Nachfolger sollten sich die Koreaner definitiv mehr ins Zeug legen.

Xiaomi Pad 6S Pro 12.4 im Test
ab 622 EUR

Mit dem Xiaomi Pad 6S Pro bringen die Chinesen ihr bisher bestes Tablet auf den deutschen Markt. Wie sich das 12,4-Zoll-Gerät gegen die starke Konkurrenz aus Samsung oder Lenovo schlägt, zeigt der Test.

VORTEILE
  • schneller Prozessor
  • großes LC-Display überzeugt
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
NACHTEILE
  • nicht wasserdicht
  • keine LTE-/5G-Version
  • Stift nur optional für 80 Euro

Mit dem Xiaomi Pad 6S Pro bringen die Chinesen ihr bisher bestes Tablet auf den deutschen Markt. Wie sich das 12,4-Zoll-Gerät gegen die starke Konkurrenz aus Samsung oder Lenovo schlägt, zeigt der Test.

Mit dem Xiaomi Pad 6 (Testbericht) bietet der chinesische Anbieter ein Android-Tablet mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis. Allerdings kann es das Tablet nicht mit den Top-Modellen der Galaxy-Tab-S9-Reihe von Samsung aufnehmen. Mit dem Xiaomi Pad 6S Pro gibt es nun ein Tablet mit 12,4-Zoll-Display und Flagship-Technologie, dass dem Branchenriesen Samsung gehörig Dampf machen möchte.

Das Pad 6S Pro ab 640 Euro steht als großes Tablet in direkter Konkurrenz zum Samsung Galaxy Tab S9+ (Testbericht) und bietet einen schnellen Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2, Android 14 und massig Speicher. Als Bildschirm kommt allerdings nur ein LCD zum Einsatz. Ob das Xiaomi-Tablet es mit Samsung trotzdem aufnehmen kann, klärt dieser Testbericht.

Design: Wie ist die Verarbeitung?

Das Xiaomi Pad 6S Pro kommt im typischen, kantigen Design mit abgerundeten Ecken. Die Verarbeitung des Gehäuses aus Metall ist tadellos, Spaltmaße gibt es keine, der Druckpunkt der Tasten ist solide. Der Power-Button mit integriertem Fingerabdruckscanner liegt auf der kurzen Seite, die Lautstärkewippe auf der langen. Das hat den Vorteil, dass man beim Verstellen der Lautstärke nicht versehentlich an die Power-Taste gelangt.

Mit einem Gewicht von 590 g wiegt das Pad 6S Pro fast so viel wie das Samsung Galaxy Tab S9+ (Testbericht). Das Seitenverhältnis weicht gegenüber den Koreanern jedoch ab. Es ist weniger breit, dafür etwas höher und im 3:2-Format gehalten. Wasserdicht ist das Pad 6S Pro allerdings nicht.

Display: Wie viel Zoll hat das Xiaomi Pad X6 Pro?

Das LCD mit IPS-Panel bietet eine üppige Diagonale von 12,4 Zoll mit einem Seitenverhältnis von 3:2. Dieses Format bietet Vorteile beim Lesen oder Arbeiten, auch hochkant kann man so das Tablet noch sinnvoll nutzen. Dafür sieht man beim Konsum von Filmen oder Serien im 16:9-Format einen kleinen schwarzen Balken unten und oben.

Die Auflösung beträgt 3048 × 2032 Pixel, was zu einer sehr scharfen Anzeige mit 295 PPI (Pixel pro Zoll) führt. Das Galaxy Tab S9+ kommt hier etwa auf 266 PPI. Weitere Besonderheit ist die hohe Bildwiederholrate von 144 Hz. Diese sorgt für ein sehr geschmeidiges Bild beim Scrollen oder bei Spielen. Zwar spiegelt die Oberfläche der Anzeige stark, dank einer für ein Tablet recht hohen Helligkeit von rund 900 cd/m² ist das Bild aber im Freien ablesbar.

Die Bildqualität überzeugt auf ganzer Linie, auch das längere Schauen einer Serie über Streaming-Dienste macht mit dem Tablet Spaß. Dank Widevine Level 1 ist das in Full-HD möglich. Kontraste sind gut abgestimmt, Farben wirken kraftvoll, ohne zu knallig zu erscheinen. Zugegeben, an die satten Schwarzwerte eines OLED-Displays reicht das IPS-Panel aus technischen Gründen nicht heran – aber es gehört zu den besten LCDs, die wir bei einem Tablet gesehen haben.

Kamera: Wie gut sind die Fotos?

Normalerweise legen wir bei Tablets keinen so großen Wert auf die Kamera. Die Ausstattung des Xiaomi Pad 6S Pro kann sich hier aber sehen lassen und entspricht einem soliden Mittelklasse-Smartphone. Die Hauptkamera bietet 50 Megapixel, die Frontkamera für Selfies 32 Megapixel, die zweite Linse auf der Rückseite mit 2 Megapixel dient lediglich zur Erzeugung von Tiefenschärfe für Porträtaufnahmen.

Mit so einem großen Tablet dürfte man allerdings kaum auf Fotosafari gehen. Aber wer dann doch Fotos oder Videos aufnimmt, kann sich über eine mehr als ordentliche Bildqualität freuen. Die Aufnahmen aller Linsen sind detailreich, scharf und farbenfroh. Die Hauptkamera fängt genügend Bilddetails ein, etwa zum Ablichten von Dokumenten. Videos sind damit auch in guter Qualität sogar mit 4K bei 60 FPS (Frames pro Sekunde) möglich. Die Selfie-Kamera filmt mit Full-HD bei 30 FPS.

Ausstattung: Ist beim Xiaomi Pad 6S Pro ein Stift dabei?

Als Antrieb dient wie auch beim Galaxy Tab S9 ein starker Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2. Der Top-Prozessor stammt zwar aus dem Vorjahr, eine schnellere CPU gibt es aktuell aber nicht bei Android-Tablets. Die Reserven reichen für alle Tätigkeiten aus, sei es Gaming oder Unterhaltung. Das zeigen auch die Benchmarks mit starken Werten bei PCmark mit 16.000 Punkten oder 3Dmark Wild Life Extreme mit 3400 Punkten. In dieser Disziplin liegt es also auf Augenhöhe mit dem Galaxy Tab S9 von Samsung.

Der interne Speicher ist standardmäßig mit 256 GB üppig bemessen – und zwar von der schnellen Sorte nach UFS 4.0. Zudem bietet der Arbeitsspeicher 8 GB. Es gibt noch eine Variante mit 12 GB RAM sowie 512 GB Speicher. Eine Erweiterung mittels microSD-Karte ist allerdings nicht möglich.

Bei der Konnektivität ist mit Wi-Fi 7, Bluetooth 5.3 und NFC alles auf dem neuesten Stand. Es gibt jedoch keine Ausführung für mobile Netzwerke via LTE oder 5G. Abgerundet wird die Ausstattung mit einem Fingerabdrucksensor sowie guten Lautsprechern mit fülligem Klang. Der Anschluss unterstützt den schnellen Standard USB 3.2 Gen 1 inklusive Bildausgabe für externe Monitore.

Das Pad 6S Pro 12.4 unterstützt von Haus aus einen Eingabestift. Der Xiaomi Focus Pen gehört aber nicht zum Lieferumfang und kostet rund 80 Euro. Der Stift arbeitet sehr präzise und verlässlich. Mit der vorinstallierten App Mi Canvas kann man sich damit gut als Zeichenkünstler versuchen.

Geladen wir der Stylus kabellos an der Oberseite des Tablets, wo er magnetisch haftet. Hier muss man beim Transport aufpassen, dass der Focus Pen nicht verloren geht. Nutzt man das optionale Xiaomi Pad 6S Pro Cover für 30 Euro, dann hält eine magnetische Lasche den Eingabestift zusätzlich fest. Die Hülle ist sehr praktisch, lediglich der Winkel des Tablets erscheint uns bei ausgeklapptem Standfuß etwas zu flach.

Xiaomi Pad 6S Pro - Bilderstrecke
Xiaomi Pad 6S Pro
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Software: Wie lange bekommt das Xiaomi Pad 6S Pro Updates?

Auf dem Pad 6S Pro läuft Android 14 mit der neuen Xiaomi-Bedienoberfläche Hyper OS. Das System läuft äußerst geschmeidig. Der Umfang von Bloatware hält sich in Grenzen, belegt sind rund 30 GB mit einigen Xiaomi-Apps sowie Netflix. Es gibt einen Split-Screen-Modus, um zwei Apps nebeneinander darzustellen. Eine echte Multiuser-Funktion fehlt allerdings, man kann das Tablet nur mit einem Google-Konto verknüpfen. Es ist zwar möglich, ein weiteres Profil mit eingeschränkten Optionen einzurichten, dieses greift dann ebenfalls nur auf das eine einzige Google-Konto zu.

Zum Testzeitpunkt Anfang Juni 2024 stammte der Sicherheits-Patch für Android aus März 2024. Das ist nicht mehr auf dem neuesten Stand und lässt eher vermuten, dass er nur quartalsweise Updates gibt. Das handhabt Samsung aber ähnlich bei Tablets. Wie lange es Updates gibt, hat Xiaomi bisher nicht bekannt gegeben – auch nicht im Security-Center. Nimmt man das Xiaomi Pad 6 (Testbericht) als Maßstab, dann kann man mit zwei großen Android-Upgrades sowie Patches für etwa drei Jahre rechnen.

Akku: Wie lange läuft das Xiaomi Pad 6S Pro?

Der Akku hat eine Kapazität von rund 10.000 mAh. Beim Battery Test hielt das Gerät im simulierten Betrieb etwa 9 Stunden bei variabler Bildwiederholrate durch. Das ist ordentlich für ein potentes Gerät mit großer Anzeige. Das Galaxy Tab S9+ schaffte hier nur rund 7 Stunden. Stellt man diese auf einen niedrigen Wert wie 60 Hz, kann man mit einer längeren Akkulaufzeit rechnen.

Eine Besonderheit bei einem Tablet ist das Netzteil: Das Pad 6S Pro lädt mit strammen 120 Watt. Damit ist das leere Tablet in unter 90 Minuten wieder voll aufgeladen. Von 20 auf 90 Prozent vergeht weniger als eine Stunde, das ist flott.

Preis: Was kostet das Xiaomi Pad 6S Pro?

Die UVP für die Variante mit 8/256 GB liegt bei 599 Euro. Mittlerweile bekommt man das Pad 6S Pro schon für 640 Euro. Den Eingabestift Focus Pen muss man separat dazukaufen für 80 Euro. Empfehlenswert ist zudem die Schutzhülle für 30 Euro. Eine Schutzhülle mit Touchpad und Keyboard kostet stolze 170 Euro.

Fazit

Wer ein Top-Tablet mit Android sucht, aber auf OLED verzichten kann, ist beim Xiaomi Pad 6S Pro genau richtig. Das Gerät bietet einen bärenstarken Prozessor, ein großes und gutes LCD sowie eine tadellose Verarbeitung und sogar eine gute Kamera. Anders als das Top-Modell von Samsung ist das Gehäuse nicht wasserdicht, zudem gibt es keine Variante für mobile Netzwerke oder einen erweiterbaren Speicher.

Samsung Galaxy Tab S9 Ultra im Test
ab 1068.99 EUR

Das Samsung Galaxy Tab S9 Ultra ist ein Tablet für höchste Ansprüche: groß, flach und leistungsstark – allerdings auch kostspielig. Wir zeigen, wie sich das Gerät im Alltag bewährt.

VORTEILE
  • riesiger OLED-Bildschirm
  • sehr dünn
  • äußerst schnell
NACHTEILE
  • hoher Preis
  • unhandlich für Transport
  • kein Netzteil

Das Samsung Galaxy Tab S9 Ultra ist ein Tablet für höchste Ansprüche: groß, flach und leistungsstark – allerdings auch kostspielig. Wir zeigen, wie sich das Gerät im Alltag bewährt.

Neben dem Galaxy Tab S9 und S9+ bildet das Tab S9 Ultra die Spitzenklasse der Serie. Mit einem großzügigen Display von 14,6 Zoll, einem schnellen Prozessor und einem mitgelieferten Stylus zielt der Nachfolger des Galaxy Tab S8 Ultra auf Nutzer, die ein vielseitiges Arbeits- und Freizeit-Tablet suchen.

Doch nicht nur die technischen Daten, auch Größe und Preis setzen klare Maßstäbe. Ob für berufliche Anwendungen, kreatives Arbeiten oder mobiles Gaming – wir prüfen im Test, wie das Tablet in der Praxis abschneidet und ob es den „Ultra“-Anspruch erfüllt.

Design

Das Samsung Galaxy Tab S9 Ultra bietet wie der Vorgänger auch ein edles Design und hochwertige Verarbeitung. Mit nur 5,5 Millimetern Bautiefe gehört es zu den dünnsten Tablets auf dem Markt, wirkt aber dank des stabilen Metallgehäuses keineswegs fragil. Die abgerundeten Ecken und das mattierte Aluminium sorgen für eine angenehme Haptik und eine elegante Optik. Bei einer Größe von 326 × 209 mm wiegt das Tablet 732 g – kein Leichtgewicht, aber dennoch gut ausbalanciert.

Das 14,6-Zoll-Display dominiert die Vorderseite mit schmalen Rändern, die dem Gerät ein modernes Erscheinungsbild verleihen. Zwei Kameras sind in einer dezenten Notch am oberen Rand integriert, ohne das Nutzererlebnis merklich zu beeinträchtigen.

Die Bedienelemente sind ergonomisch platziert: Auf der Stirnseite finden sich der Ein-/Aus-Knopf, die Lautstärkewippe und der microSD-Slot, der bei 5G-Varianten auch SIM-Karten aufnimmt. Zudem bietet das Tablet einen USB-3.2-Anschluss und vier Lautsprecher für ein gutes Klangerlebnis. An der Unterseite ermöglichen Pogo-Pins den Anschluss einer separat erhältlichen Tastatur, die als Schutz und Ständer dient.

Die Rückseite aus Aluminium ist unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Hier befindet sich auch die Dual-Kamera mit LED-Blitz, ergänzt durch einen schwarzen Glasstreifen, der als Induktionsladefläche für den mitgelieferten S Pen dient. Features wie Wasserschutz oder kabelloses Laden fehlen, sind aber bei Tablets selten zu finden.

Display

Der Bildschirm des Samsung Galaxy Tab S9 Ultra zählt zu den beeindruckendsten Merkmalen des Tablets. Mit einer Diagonale von 14,6 Zoll, einer Auflösung von 2960 × 1848 Pixeln und einer Pixeldichte von 239 ppi bietet es ein gestochen scharfes Bild – selbst bei kleiner Schrift auf „Armlänge“. Die OLED-Technologie liefert brillante Farben, tiefes Schwarz und eine hervorragende Blickwinkelstabilität, die auch anspruchsvolle Nutzer überzeugt.

Besonders hervorzuheben ist die maximale Helligkeit, die jetzt bis zu 1750 Candela erreicht – ein Spitzenwert, der selbst in hellen Umgebungen für gute Lesbarkeit sorgt. Dank der flimmerfreien 120-Hz-Technologie wirkt die Darstellung bei bewegten Inhalten wie Surfen, Streaming oder Gaming angenehm flüssig.

Zum Schutz des großen Displays setzt Samsung auf Corning Gorilla Glas 5, das in Kombination mit dem stabilen Gehäuse eine hohe Widerstandsfähigkeit bietet. Dennoch bleibt bei der flachen Bauform Vorsicht angebracht – mechanische Belastungen wie Draufsitzen sollten selbstverständlich vermieden werden.

Samsung Galaxy Tab S9 Ultra - Bilder
Samsung Galaxy Tab S9 Ultra

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Kamera

Das Samsung Galaxy Tab S9 Ultra verfügt über vier Kameras – ungewöhnlich viel für ein Tablet. Auf der Rückseite befinden sich eine 13-Megapixel-Hauptkamera und eine 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera, während die Vorderseite mit zwei 12-Megapixel-Sensoren (Weit- und Ultraweitwinkel) ausgestattet ist.

Die Hauptkameras erreichen die Qualität eines guten Mittelklasse-Smartphones. Sie liefern natürliche Farben, ausreichende Schärfe und akzeptable Dynamik, eignen sich aber aufgrund der Tablet-Größe eher für Schnappschüsse oder Dokumentationsfotos.

Beide Frontkameras liefern bei gutem Licht ordentliche Selfies und eignen sich besonders für Videotelefonie, die durch das große Display angenehm wird. Die Kameras bieten eine solide Bildqualität, auch bei Bewegungen, allerdings sind Videoaufnahmen auf Ultra-HD mit 30 Bildern pro Sekunde begrenzt – hier wäre 60 FPS wünschenswert.

Ausstattung

Im Samsung Galaxy Tab S9 Ultra arbeitet der leistungsstarke Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2, bekannt aus dem Galaxy S23. Damit gehört es zu den schnellsten Android-Tablets auf dem Markt und bietet genug Leistung für alle Anwendungen – auch Gaming. Dies belegen die beeindruckenden Benchmarks: 16.500 Punkte bei PCmark Work 3.0 und 3900 Punkte bei 3Dmark „Wild Life Extreme“.

Das Tablet verfügt über 12 GB RAM mit wahlweise 256 GB oder 512 GB Speicherplatz und sogar 16 GB RAM mit 1 TB. Zusätzlich kann dieser per microSD-Karte um bis zu 1 TB erweitert werden. Die Ausstattung ist umfassend: USB-C 3.2, Pogo-Pins für eine Tastatur, GPS-Unterstützung durch mehrere Systeme, Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3. Optional steht eine 5G-Variante zur Verfügung, die Nano-SIM oder eSIM unterstützt. Ein Fingerabdruckscanner sorgt für Sicherheit, und der S Pen ist standardmäßig enthalten. Die AKG-Lautsprecher liefern einen klaren und ausgewogenen Sound, ideal für Filme, Serien oder Spiele.

Software & Updates

Das Samsung Galaxy Tab S9 Ultra wird mit Android 13 und der Bedienoberfläche One UI 5.1.1 ausgeliefert. Die Oberfläche ist gut an die Nutzung auf einem großen Display angepasst, allerdings installiert Samsung wie gewohnt zahlreiche eigene und Drittanbieter-Apps vor. Ein Update auf Android 14 mit One UI 6 ist zeitnah zu erwarten.

Samsung garantiert vier Android-Version-Upgrades bis einschließlich Android 17 sowie Sicherheitsupdates für fünf Jahre. Im Gegensatz zu den Smartphones der Galaxy-S23-Serie erfolgen diese allerdings nur quartalsweise.

Akku

Das Tablet verfügt über einen 11.200-mAh-Akku. Im PCmark Battery Test erreichte das Gerät jedoch lediglich knapp 7,5 Stunden – das große OLED-Display dürfte dabei für den hohen Energieverbrauch verantwortlich sein. Ein Ladegerät gehört nicht zum Lieferumfang. Das Galaxy Tab S9 Ultra unterstützt Ladegeräte mit bis zu 45 Watt, kabelloses Laden ist nicht möglich. Der Ladevorgang von 20 auf 100 Prozent dauert etwa zwei Stunden.

Preis

Die Variante nur mit Wi-Fi und dem kleinsten Speicher kostet knapp 938 Euro. Mit 512 GB liegt der Preis bei knapp unter 1000 Euro. Für das Modell mit 1 TB kommen abermals 160 Euro hinzu, 5G kostet einen Aufpreis von fast 180 Euro.

Fazit

Das Samsung Galaxy Tab S9 Ultra punktet insbesondere mit einem riesigen OLED-Display, dazu kommt ein starker Prozessor und eine umfangreiche Ausstattung. Es richtet sich an Nutzer, die ein leistungsstarkes Tablet für Arbeit, Kreativität oder Unterhaltung suchen. Das Design ist hochwertig, das Display hell und flüssig, und der S Pen gehört zum Lieferumfang. Die Transportierbarkeit leidet allerdings bei der Größe erheblich.

Trotz dieser Stärken zeigt das Gerät Schwächen bei der Akkulaufzeit, und ein Ladegerät fehlt im Lieferumfang. Die Kameras liefern solide Ergebnisse, bleiben aber hinter Smartphones der Spitzenklasse zurück. Mit dem hohen Preis ist das Tab S9 Ultra eine Wahl für anspruchsvolle Nutzer, die die Größe und Leistung voll ausschöpfen. Wer weniger benötigt, könnte mit einem günstigeren Modell besser bedient sein.

Samsung Galaxy Tab S9+ im Test
ab 713.97 EUR

Das neue Flaggschiff der Samsung-Tablets bietet jetzt IP68 und die volle Power des Snapdragon 8 Gen 2. Wie gut das 12-Zoll-Tablet mit Android ist, zeigt unser Test.

VORTEILE
  • starke Performance
  • wasserdicht nach IP68
  • exzellentes OLED-Display mit 120 Hertz 
NACHTEILE
  • schwache Akkulaufzeit
  • mäßige Display-Helligkeit
  • sehr teuer  

Das neue Flaggschiff der Samsung-Tablets bietet jetzt IP68 und die volle Power des Snapdragon 8 Gen 2. Wie gut das 12-Zoll-Tablet mit Android ist, zeigt unser Test.

Samsung hat seine Flagship-Reihe der Android-Tablets aufgefrischt: Das neue Samsung Galaxy Tab S9+ folgt auf das Samsung Galaxy Tab S8+ (Testbericht) und bietet jetzt den starken Snapdragon 8 Gen 2 aus dem Samsung Galaxy S23 (Testbericht). Ein stärkeres Android-Tablet gibt es derzeit nicht auf dem Markt. Neben der von uns getestete Variante mit 12,4 Zoll gibt es wieder eine Ausführung mit 11 Zoll und ein großes Modell mit 14,6 Zoll.

Die vielleicht größte Besonderheit des neuen Premium-Tablets steckt aber im Gehäuse: Das Gerät ist nach IP68 jetzt auch wasserdicht – eine gute Nachricht für tollpatschige Zeitgenossen. Was sonst noch in dem Vorzeigegerät steckt, zeigen wir in diesem Test.

Design

Optisch kann man das Galaxy Tab S9+ kaum vom Vorgänger unterscheiden. Die Antennenstreifen sind jetzt dunkler als die Lackierung des Gehäuses. Dank eines kantigen Unibodys aus Aluminium wirkt das Galaxy Tab S9+ sehr edel und hochwertig. Zudem ist es sehr flach mit 5,7 mm. Die Verbreitung ist erstklassig. Beide Tasten liegen an der oberen Kante, jeweils seitlich gibt es vier Lautsprecher von AKG. Abmessungen und Gewicht sind nahezu identisch mit dem Tab S8+.

Der Stylus haftet erneut magnetisch auf der Rückseite – was nur mittelmäßig praktisch ist. Denn der Stift löst sich ständig ab und geht so unweigerlich verloren. Hier ist es ratsam das Smart Book Cover für das Galaxy Tab S9+ für 57 Euro zu kaufen. Das schützt das Tablet ein wenig und bietet zudem eine Aufbewahrungsmöglichkeit für den Stift.

Der größte Clou ist aber wohl die Zertifizierung nach IP68, denn wasserdichte Tablets haben einen großen Seltenheitswert. Abgesehen vom Outdoor-Tablet Samsung Galaxy Tab Active 4 Pro (Testbericht) sowie dem exotischen Fossibot DT1 (Testbericht) haben wir in jüngster Vergangenheit keine wasserdichten Modelle getestet.

Das Gerät ist staubdicht und übersteht einen Aufenthalt in Wasser in bis zu 1 Meter Tiefe für rund 30 Minuten. Das verringert erheblich das Risiko, das Gerät zu beschädigen, wenn man es im Freien bei Regen oder im Badezimmer nutzt und nebenbei Getränke konsumiert. Zudem macht es die Produkte der Tab-S9-Reihe interessant für den gewerblichen Bereich, wo eine IP68-Zertifizierung häufig unabdingbar ist. Allerdings deckt die Gewährleistung von Samsung keine Wasserschäden ab.

Display

Das Display mit einer Diagonale von 12,4 Zoll (31,5 cm) nutzt ein OLED-Panel und löst mit 2800 × 1752 Pixel – was zu einer ordentlichen Bildschärfe mit 266 Pixel pro Zoll (ppi) führt. Pixel sind dann kaum noch mit dem Auge zu erkennen. Auf ganzer Linie überzeugend ist zudem die Bildqualität. Speziell bei Filmen oder Serien zeigen sich die Vorzüge von OLED gegenüber LCD. Dann sind dunkle Filmszenen dank kräftiger Schwarzwerte besser zu erkennen. Die Bildwiederholrate von 120 Hertz gestaltet Animationen und Spiele flüssiger.

Das Galaxy Tab S9 verfügt alle notwendigen Zertifikate, um Inhalte von Disney Plus, Amazon Prime Video, Paramount Plus, aber auch Netflix in Full-HD wiederzugeben. Allerdings spiegelt die Anzeige recht stark – was aber auf nahezu jedes Tablet zutrifft.

Luft nach oben ist bei der Helligkeit. Laut unseren Messungen bleibt diese wie schon beim Vorgänger bei knapp unter 500 cd/m². Das ist an sich ein guter Wert für ein Tablet, aber für den Einsatz unter freiem Himmel zu wenig. Zum Vergleich: das iPad Pro kommt auf rund 600 cd/m², das Galaxy Tab S8 Ultra (Testbericht) sogar auf 850 cd/m².

Kamera

Wirklich gut für ein Tablet ist die Kamera-Ausstattung: Vorne kommt als Webcam eine Kamera mit 12 Megapixel zum Einsatz. Auf der Rückseite befinden sich eine Linse mit 13 Megapixel sowie ein Weitwinkelobjektiv mit 8 Megapixel.

Zwar halten wir es nach wie vor für absurd, mit einem 12-Zoll-Tablet auf Fotosafari zu gehen, aber mit dem Galaxy Tab S9+ gelingen ganz ordentliche Aufnahmen. Videos sind bis maximal 4K mit der Hauptkamera bei 30 Bildern pro Sekunde möglich. Die Frontkamera erlaubt Videoaufnahmen in guter Qualität bei Full-HD, was das Tablet zu einer guten Wahl für Videochats macht.

Samsung Galaxy Tab S9+ - Bilderstrecke
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Samsung Galaxy Tab S9+ - Originalaufnahmen
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Ausstattung

Unter der Haube arbeitet der kräftige Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 aus dem Samsung Galaxy S23 (Testbericht). Das macht das Galaxy Tab S9+ zum schnellsten Android-Tablet auf dem Markt, das sich auch nicht vor dem Apple iPad Air zu verstecken muss. Das Tablet läuft stets flüssig und bringt genügend Leistung mit für alle nötigen Aufgaben – auch Gaming, was die bärenstarken 17.000 Punkte bei PCmark Work 3.0 sowie 3900 Punkte bei 3Dmark „Wild Life Extreme“ belegen.

Üppig fällt der Arbeitsspeicher aus mit 12 GByte RAM. Als Speicher stehen 256 GByte oder 512 GByte zur Auswahl. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist bis 1 TByte möglich. Die übrige Ausstattung bewegt sich auf Top-Niveau: USB-C 3.2, Pogo-Pin für eine Tastatur, Ortung via GPS, Glonass, Beidou, Galileo und QZSS sowie Wi-Fi 6E für heimische Netzwerke und Bluetooth 5.3.

Ein Fingerabdruckscanner ist vorhanden, standardmäßig gehört der S-Pen als Eingabestift zum Lieferumfang. Richtig gut ist der Sound der AKG-Lautsprecher, der eine stimmige akustische Klangkulisse für Filme, Serien oder Spiele bietet. Optional gibt es zudem eine Variante mit 5G, um mobil per Nano-SIM oder eSIM zu surfen – was einen zusätzlichen Datentarif voraussetzt.

Software & Updates

Auf dem Galaxy Tab S9+ läuft standardmäßig Android 13 mit One UI 5.1.1. Die Bedienoberfläche ist gut auf die Möglichkeiten eines großen Displays angepasst – für unseren Geschmack packt Samsung aber wie immer recht viele eigene und zusätzliche Apps aufs Gerät. In Kürze sollte ein Update auf Android 14 (Ratgeber) mit One UI 6 folgen.

Insgesamt können Käufer mit vier Upgrades bis einschließlich Android 17 rechnen. Sicherheits-Patches gibt es für fünf Jahre – allerdings nicht monatlich, wie bei den Handys der Galaxy-S23-Reihe, sondern nur quartalsweise. Das zeigt sich auch am vorhandenen Patch unseres Testgeräts, der noch aus August stammt.

Akku

Dank des großen Gehäuses kommt ein üppiger Akku mit 10900 mAh zum Einsatz. In Kombination mit dem effizienten Chipsatz weckt es Hoffnungen auf eine lange Akkulaufzeit. Diese fällt aber wie schon beim Vorgänger nur durchschnittlich aus. Beim Battery Test von PCmark erreicht das Galaxy Tab S9+ nur knapp 7 Stunden. Das große OLED-Display scheint hier ein Stromschlucker zu sein.

Ein Netzteil liegt nicht bei. Das Tablet unterstützt Ladegeräte (Bestenlisten) bis 25 Watt, induktives Laden ist nicht möglich. Knapp zwei Stunden dauert der Ladevorgang von 20 auf 100 Prozent.

Preis

Das Samsung Galaxy Tab S9+ hat eine stolze UVP von 1119 Euro. Erhältlich ist es in Dunkelgrau oder Beige mit 256 GByte oder 512 GByte internem Speicher. Aktuell bietet Samsung den großen Speicher zum Preis des kleinen an. Für die 5G-Variante kommen nochmals rund 150 Euro dazu.

Das aktuell beste Angebot für das Galaxy Tab S9+ in Beige mit immerhin 12/512 GByte gibt es mit rund 949 Euro. Die dunkelgraue Ausführung mit 12/256 GByte kostet 968 Euro. Mit 5G sind mindestens 1059 Euro fällig. Das kleinere Samsung Galaxy Tab S9 mit 11-Zoll-OLED-Display und 8/128 GByte startet bei 732 Euro. Die größte Variante mit 14,6 Zoll bekommen Interessierte ab 1084 Euro.

Fazit

Samsung liefert mit der Galaxy-Tab-S9-Serie das derzeit beste Android-Tablet. Das Galaxy Tab S9+ bietet mit 12,4 Zoll einen guten Kompromiss zwischen dem kleinen 11-Zoll-Modell und dem wuchtigen 14,6-Zoll-Tablet der Reihe. Unerreicht ist die Performance des Snapdragon 8 Gen 2, das OLED-Display ist ebenfalls einfach klasse. All das hat einen sehr hohen Preis. Luft nach oben hat das Tablet bei der Bildschirmhelligkeit, die Akkulaufzeit ist zudem enttäuschend.

Das Galaxy Tab S9+ ist eine ideale Lösung für jeden, der bei einem Tablet möglichst viel Performance sucht und ein hervorragendes und großes OLED-Display wünscht. Neu und bisher selten bei Tablets: Das Gerät ist nach IP68 wasserdicht.

Gaming-Tablet

Redmagic Nova

Redmagic Nova Gaming-Tablet im Test

Gaming-Tablet mit Top-Hardware: Das neue Redmagic Nova ist das aktuell schnellste Android-Tablet. Wir haben es getestet und zeigen seine Stärken und Schwächen.

VORTEILE
  • tolles Display mit 144 Hz
  • hohe Performance
  • Schnellladefunktion (in einer Stunde von 0 auf 100 Prozent)
NACHTEILE
  • Software mit Fehlern
  • Bloatware
  • wird bei Volllast sehr heiß (über 63 °C)

Gaming-Tablet mit Top-Hardware: Das neue Redmagic Nova ist das aktuell schnellste Android-Tablet. Wir haben es getestet und zeigen seine Stärken und Schwächen.

Mit dem Redmagic Nova wirft der für seine Gaming-Smartphones bekannte Hersteller nun auch ein Gaming-Tablet auf den Markt. Es setzt auf Qualcomms aktuell bestes Pferd im Stall und bietet mit bis zu 16 GB Arbeitsspeicher (RAM) sowie maximal 512 GB Speicher richtig viel. Zudem lädt das Tablet mit 80 Watt richtig schnell. Was so viel Highlight kostet? Schon ab etwa 500 Euro bekommt man das Redmagic Nova in der Basisvariante im Shop des Herstellers. Wir zeigen im Test, ob es neben Highlights auch Lowlights gibt.

Design

Das Redmagic Nova wirkt optisch in vielerlei Hinsicht wie ein auf Gaming gepimptes iPad: Es bietet ein ähnlich kantiges Design und hochwertige Verarbeitung. Es kommt nämlich mit einem matt-grauen und edlen Aluminiumgehäuse. Redmagic nennt die Farbe Midnight. Die Seiten sind glatt geschliffen und gehen mit leichter Kante zum Displayglas über. Der Übergang fühlt sich dabei wohl austariert an und wir nehmen keine unschönen Spaltmaße wahr. Insgesamt empfinden wir die Verarbeitung als wirklich gut.

Rechts und links des 10,9-Zoll-Bildschirms finden sich jeweils zwei Auslässe für das Lautsprecher-Setup. Diese scheint aber auch der rückseitig verbaute Lüfter zur Luftabfuhr zu verwenden, wir verspüren im Betrieb einen minimalen Luftzug. Mit einem Gewicht von 530 g und Maßen von 253,3 × 164,6 × 7,3 mm liegt das Tablet gut in der Hand.

Das Kameraelement auf der Rückseite steht recht präsent hervor und fasst neben der Linse auch den kleinen, beleuchteten aktiven Lüfter ein. Es ist eingebettet in ein transparentes Designelement, durch das man einen Blick ins Innere des Tablets auf das Kühlsystem bekommen soll. Ob die zu sehende Technik tatsächlich echt ist oder nur ein Sticker zur Show, können wir aber im Rahmen unseres Tests nicht prüfen. Weiterhin ist hier ein bunter Leuchtschriftzug des Herstellernamens integriert. Mittig auf der sonst schlichten Rückseite prangt das Redmagic-Logo.

Die Lautstärkewippe befindet sich oben links, der Ein-/Aus-Schalter daneben auf der linken Außenkante. In diesem befindet sich auch der Fingerabdrucksensor, der in unserem Test ausgesprochen zuverlässig arbeitet und keine Probleme verursacht wie beim Google Pixel Tablet. An der unteren Außenkante finden wir vier Metall-Pins, auch Pogo-Pins genannt, sowie zwei Vertiefungen im Gehäuse. Diese kann man zum Verbinden eines Tastaturcovers nutzen, wobei Redmagic keines beilegt.

Display

Im 10,9 Zoll großen Redmagic Nova sitzt ein 2,8K-LCD, die Auflösung liegt also bei 2880 × 1800 Pixeln, was einer Pixeldichte von etwa 312 ppi (Pixel pro Zoll) entspricht. Das Seitenverhältnis liegt bei 16:10 – ideal für Filme, Videos und eben Spiele. Als maximale Helligkeit verspricht Redmagic 550 cd/m², wir messen bei weißem Display etwa 440 cd/m². Das sorgt für eine solide Ablesbarkeit und liegt bei Tablets im Durchschnitt. Smartphones werden inzwischen aber mehr als dreimal so hell. Draußen fällt das Ablesen insbesondere bei hellem Sonnenlicht schwerer, Tablets sind auch eher etwas für den Innengebrauch. Dank einer Bildwiederholfrequenz von flotten 144 Hz flitzen Animationen und Spiele angenehm flüssig über den Bildschirm. Der Touchscreen reagiert zuverlässig und zügig auf Eingaben.

Die Bildqualität ist absolut überzeugend, Farben wirken kräftig und alles ist schön scharf. Die Blickwinkel sind ebenfalls gut. Wir verwenden dazu die Voreinstellung Bunt, wer es farblich etwas zurückhaltender mag, wählt Standard oder Soft. Zusätzlich gibt es Optionen für die Blaulichtfilterung, wobei man die Farbtemperatur neben den Profilen Warm, Kalt und Normal auch über einen runden Farbtonwähler einstellen kann.

Redmagic Nova – Bilderstrecke
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Kamera

Bei der Kamera setzt Redmagic beim Nova auf eine 50-Megapixel-Hauptkamera, die für ein Tablet ordentliche Bilder macht, die aber weit hinter aktuellen Smartphones um 500 Euro liegen. Wofür auch, ein Tablet ist für eine Fotosafari eher ungeeignet und für einen schnellen Dokumenten-Scan reicht die Qualität allemal. Farben wirken jedoch teilweise etwas daneben und sind bei Gegenlicht schnell übersättigt, rote Eisenbahncontainer springen einen also förmlich aus dem Foto an. Wer beim Abknipsen etwas wackelt, hat schnell ein unscharfes Foto – für ein Tablet aber auch verschmerzbar. Nahaufnahmen mit feinen Details, insbesondere einer lederartigen Mausunterlage, wirken gut. Bei dämmrigem Licht nimmt das Fotorauschen deutlich zu, der Nachtmodus kann hier kaum Abhilfe schaffen. Zusätzlich gibt es einen LED-Blitz.

Gezoomt wird in zweifacher oder fünffacher Annäherung per Software dank Pixel Binning, also dem softwareseitigen Zusammenfassen von mehreren Pixeln zu einem Einzigen. Während uns der zweifache Zoom qualitativ gut gefällt, sind im fünffachen Zoom Rauschen und Unschärfe schon immens.

Die Frontkamera setzt auf 20 Megapixel und kann uns bei Schärfe und Farbtreue nicht ganz überzeugen, genügt aber den Ansprüchen. Speziell Kanten von Gegenständen im Hintergrund verwaschen schnell und auch Details im Gesicht vermatschen etwas. Für ein Videotelefonat ist die Kamera vollkommen ausreichend und gehört zu den besseren Tablet-Knipsen.

Ausstattung

Im Redmagic Nova werkelt aktuelle Spitzenhardware in Form des SoCs (System on a Chip) Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3, der neue Maßstäbe für Leistung bei Android setzt. Diese Kyro-CPU arbeitet mit acht Kernen, wobei er im Redmagic Nova in der Spitze bei 3,4 GHz takten darf. Das ist höher als die werksmäßigen 3,3 GHz von Qualcomm. Die Grafik Adreno 750 darf mit bis zu 1,0 GHz ans Werk gehen. Weiterhin verfügt das SoC über eine NPU namens Hexagon, die bei generativen KI-Modellen zum Einsatz kommt.

In unseren Benchmark-Tests stellt sich das Redmagic Nova als zum Testzeitpunkt schnellstes Android-Tablet heraus. Beim Benchmark PCmark Work 3.0 erreicht es im Schnitt starke 22255 Punkte, in der Spitze 22670 Punkte. Bei Wild Life Extreme von 3Dmark gibt es durchschnittlich knapp 5150 Punkte, der beste Durchlauf liegt bei etwa 5370 Punkten. Das sind Spitzenwerte und eines Gaming-Tablets absolut würdig.

Beachtlich ist zudem die Menge an Speicher: Beim RAM setzt die Basisvariante auf starke 12 GB, die gehobene Ausstattungsvariante sogar auf beachtliche 16 GB. Dieser kommt im Format LPDDR5x. Der Systemspeicher arbeitet nach dem schnellen UFS-4.0-Standard und ist 256 GB oder 512 GB groß.

Um bei dieser hohen Leistung noch ausreichend Kühlung zu gewährleisten, dreht im Nova ein kleiner, von RGB beleuchteter Lüfter seine Kreise – und das mit teils 20.000 RPM (Umdrehungen pro Minute). Zu hören ist er dabei kaum, messbar schon gar nicht. Im Stresstest von 3Dmark Wild Life klettert die Gehäusetemperatur dennoch auf über 63 Grad im oberen Drittel der Gehäuserückseite. Das ist schon enorm, der Test läuft auch nie länger als 15 Minuten, da sich das Tablet dann zum Abkühlen zwangsweise abschaltet. Das kennen wir so schon von Smartphones mit Snapdragon 8 Gen 3.

Bei Spielen wie PUBG Mobile ist die Performance ausgesprochen gut. Selbst mit Ultra-Einstellungen und bei voller Display-Auflösung flimmert das Spiel butterweich über den Bildschirm. Das macht Spaß. Als Gaming-Tablet verfügt das Redmagic Nova über standesgemäße RGB-Beleuchtung (für extra FPS), die man auch für Benachrichtigungen nutzen kann. Gaming-Schultertasten, wie bei den Redmagic-Smartphones, finden wir nicht. Die kleine gummierte Aussparung auf der oberen Gehäusekante dient entsprechend wohl nur dem besseren Signalempfang für WLAN.

Bei den Anschlüssen findet sich nur ein USB-C-3.0-Anschluss, der sogar die Bildausgabe beherrscht. Rückseitig finden wir eine magnetische Fläche für einen Digitalstift und einen integrierten NFC-Tag beim Redmagic-Schriftzug. Klasse: Das Nova kann sich mit dem Internet per aktuellstem Wi-Fi-7-Standard verbinden, für Zubehör gibt es Bluetooth 5.3. Für die Entsperrung des Tablets gibt es neben dem unter Design angesprochenen Fingerabdrucksensor im Powerknopf auch eine Gesichtsentsperrung. Sie ist allerdings langsamer, störanfällig und macht nur einen deutlich unsichereren 2D-Scan.

Bemerkenswert ist auch der integrierte Vibrationsmotor für Benachrichtigungen und haptisches Feedback – nicht jedes Tablet hat einen. Insbesondere das Google Pixel Tablet kommt gänzlich ohne Vibration und kann nur klingeln. In Spielen bekommt man so direkt eine Rückmeldung des Tablets auf Eingaben. Das ist angenehm und verbessert deutlich das Benutzererlebnis. Die integrierten Laustsprecher kommen zwar nicht an den satten Klang von iPads, klingen aber ordentlich und werden sehr laut. Das Klangbild ist sauber und sogar recht warm, ein wenig Tiefgang ist zu erahnen. Insgesamt klingen die Speaker deutlich satter als beim Google Pixel Tablet.

Software & Updates

Auf dem Redmagic Nova ist Android 14 vorinstalliert, der Sicherheits-Patch stammt zum Testzeitpunkt (20. November 2024) leider noch aus August 2024. Das ist bereits deutlich veraltet. Laut Hersteller erhalten sämtliche Redmagic-Geräte regelmäßige Updates alle ein bis zwei Monate und das über zwei Jahre. Für Android gibt es mindestens ein großes Update.

Das System ist zusätzlich mit der Softwareoberfläche Redmagic OS 9.5 überzogen. Redmagic hat dabei vornehmlich die Optik von Schaltflächen und Menüs verändert sowie zusätzliche Animationen eingefügt. Zusätzliche Einstellungen braucht es ohnehin schon allein, um den Lüfter und die beleuchtete Rückseite zu steuern. Weiterhin hat der Hersteller einen Gaming-Modus eingebaut, durch den sich die Performance und RAM-Belegung des Tablets verbessern soll. Android nutzt außerdem dank gesplitteten App-Ansichten gut die große Fläche des Tablet-Bildschirms aus.

Ungünstigerweise finden sich auf dem Startbildschirm auch zwei Ordner, die Bloatware zum Nachinstallieren enthalten. Diese Apps sind aber nur als Werbung angezeigt und nicht auf dem Gerät direkt vorinstalliert. Unschön finden wir solche Werbe-Überfrachtung aber schon, gerade angesichts des gehobenen Preises. Weiterhin gibt es durch die Software-Veränderung von Redmagic OS einige Übersetzungsfehler in Menüs. Streaming klappt beim Redmagic Nova dank Widevine Level 1 auch in Full-HD.

Akku

Das Redmagic Nova kommt mit einem 10.100 mAh großen Akku, was schon recht ordentlich ist und der Preisklasse entspricht. Die mit dem Battery Test von PCmark Work 3.0 gemessene Akkulaufzeit betrug im Test etwa 8 Stunden, was ebenfalls im Durchschnitt liegt. Nur wenige Tablets mit so hoher Leistung schaffen aber mehr, leistungsschwächere Tablets halten hingegen deutlich länger durch.

Zwar gewinnt die Akkulaufzeit keine Rekorde, das muss sie aber auch nicht. Denn ist der Akku einmal leer, wird er dank der Schnellladefunktion mit 80 Watt sehr schnell betankt. Die Ladezeit von 0 auf 100 Prozent beträgt damit nur knapp eine Stunde. So kann man das Tablet schnell wieder zum Zocken, Serien schauen oder Browsen im Web verwenden.

Preis

Im Onlineshop des Herstellers bekommt man das Redmagic Nova schon ab 499 Euro in der Ausstattungsvariante mit 12/256 GB Speicher. Wer mehr Speicher und RAM benötigt, kann zu einer Variante mit 16/512 GB greifen, die 649 Euro kostet. Auf Amazon ist die Basisvariante verfügbar, die mit 609 Euro (40-Euro-Coupon anwählen) dort aber über 100 Euro teurer als beim Hersteller ist.

Fazit

Das Redmagic Nova gehört definitiv zu den besten Tablets auf dem Markt und ist mit seinem Snapdragon-SoC das zum Testzeitpunkt schnellste Android-Tablet. Mit seinem Preis um 500 Euro ist es fair bepreist und bietet mit 12 oder 16 GB RAM sowie 256 oder 512 GB Speicher richtig was fürs Geld. Die Verarbeitung kann sich sehen lassen und der Gaming-Pimp gefällt uns. Die Kamera macht für ein Tablet zudem ordentliche Bilder. Top und bei Tablets selten: Das Redmagic Nova lädt mit starken 80 Watt in etwa einer Stunde voll auf.

Einzig die Bloatware im System ist ein Wermutstropfen, man kann die Ordner mit vorgeschlagenen Apps aber einfach loswerden. Zudem ist der Sicherheits-Patch zum Testzeitpunkt veraltet. Weiterhin wird das Gehäuse bei extremer Auslastung auch sehr heiß, über 60 °C sind für ein Tablet viel. Insgesamt ein hervorragendes Tablet mit vielen Höhepunkten und einem fairen Preis.

Samsung Galaxy Tab S9 im Test
ab 563 EUR

Das kompakte Galaxy Tab S9 bietet jetzt IP68-Zertifizierung und die volle Power des Snapdragon 8 Gen 2. Wie gut das Flagship-Tablet mit 11 Zoll ist, zeigt unser Test.

VORTEILE
  • starker Prozessor für Gaming und Produktivität
  • 11-Zoll-OLED mit 120 Hz
  • IP68-Zertifizierung
  • 5 Jahre Updates
NACHTEILE
  • Akkulaufzeit mit Luft nach oben
  • Display könnte heller sein
  • ohne Netzteil, kein induktives Laden

Das kompakte Galaxy Tab S9 bietet jetzt IP68-Zertifizierung und die volle Power des Snapdragon 8 Gen 2. Wie gut das Flagship-Tablet mit 11 Zoll ist, zeigt unser Test.

Samsung hat seine Premium-Reihe der Android-Tablets aktualisiert: Das neue Samsung Galaxy Tab S9 tritt die Nachfolge des Galaxy Tab S8 an und wird vom leistungsstarken Snapdragon 8 Gen 2 angetrieben, der auch im Galaxy S23 zum Einsatz kommt. Ein OLED ist auch endlich an Bord. Neben der von uns getesteten Variante mit 11 Zoll gibt es weiterhin ein größeres Modell mit 12,4 Zoll sowie eine XL-Version mit 14,6 Zoll.

Die vielleicht größte Neuerung des Premium-Tablets verbirgt sich jedoch im Gehäuse: Dank IP68-Zertifizierung ist das Gerät jetzt auch wasserdicht – eine gute Nachricht für alle, die es gern robust mögen. Was das Vorzeigegerät sonst noch zu bieten hat, erfahren Sie in diesem Test.

Design

Das Galaxy Tab S9 ähnelt optisch stark seinem Vorgänger. Die Antennenstreifen sind jetzt dunkler als das Gehäuse, und der kantige Unibody aus Aluminium sorgt für ein hochwertiges Erscheinungsbild. Mit nur 5,7 mm ist es sehr flach und hervorragend verarbeitet. Die Tasten befinden sich oben, seitlich sind je zwei Lautsprecher von AKG integriert. Abmessungen und Gewicht sind nahezu identisch mit dem Tab S8.

Der Stylus haftet magnetisch auf der Rückseite – eine Lösung, die sich im Alltag als unpraktisch erweist, da der Stift leicht verloren gehen kann. Ein Smart Book Cover schafft hier Abhilfe, schützt das Tablet und bietet eine Halterung für den Stift.

Die größte Neuerung ist die IP68-Zertifizierung. Wasserdichte Tablets sind abseits von Outdoor-Modellen (Bestenliste) selten. Das Gerät ist staubdicht und übersteht bis zu 30 Minuten in einem Meter tiefem Wasser. Das macht es ideal für den Einsatz bei Regen, in der Küche oder im gewerblichen Bereich, wo Robustheit gefragt ist. Allerdings deckt die Samsung-Garantie keine Wasserschäden ab.

Display

Das 11-Zoll-Display des Galaxy Tab S9 setzt auf ein OLED-Panel mit einer Auflösung von 2560 × 1600 Pixeln. Das ergibt eine ordentliche Bildschärfe von 274 Pixeln pro Zoll (ppi), bei der einzelne Pixel mit bloßem Auge kaum erkennbar sind. Die Bildqualität überzeugt auf ganzer Linie: Besonders bei Filmen oder Serien spielt das OLED-Panel seine Stärken aus, etwa durch tiefe Schwarzwerte, die dunkle Szenen klarer erscheinen lassen. Mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz wirken Animationen und Spiele angenehm flüssig.

Das Verbesserungspotenzial liegt bei der Helligkeit. Unsere Messungen zeigen, dass diese, wie schon beim Vorgänger, knapp unter 500 cd/m² bleibt. Das ist ein guter Wert für den Innenbereich, aber für den Einsatz unter freiem Himmel oft zu niedrig. Das Tablet verfügt darüber hinaus über alle gängigen Zertifikate, um Inhalte von Streaming-Diensten wie Disney Plus, Amazon Prime Video, Paramount Plus und Netflix in Full-HD darzustellen. Allerdings neigt das Display, wie die meisten Tablets, zu starken Spiegelungen.

Samsung Galaxy Tab S9 - Bilder
Samsung Galaxy Tab S9

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Kamera

Für ein Tablet bietet das Galaxy Tab S9 eine erstaunlich gute Kamera-Ausstattung: Vorn dient eine 12-Megapixel-Kamera als Webcam, während auf der Rückseite eine 13-Megapixel-Hauptkamera verbaut ist. Auch wenn es weiterhin wenig praktisch erscheint, mit einem 11-Zoll-Tablet auf Fototour zu gehen, liefert das Galaxy Tab S9 brauchbare Bilder. Die Hauptkamera nimmt Videos mit maximal 4K bei 30 Bildern pro Sekunde auf. Die Frontkamera überzeugt mit Full-HD-Qualität und macht das Tablet zur soliden Wahl für Videochats.

Ausstattung

Im Galaxy Tab S9 arbeitet der leistungsstarke Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2. Die Performance überzeugt auf ganzer Linie: Das Tablet läuft stets flüssig und bewältigt auch anspruchsvolle Aufgaben wie Gaming mühelos. Dies belegen beeindruckende Benchmark-Ergebnisse mit 16.000 Punkten bei PCmark Work 3.0 und 3800 Punkten im Test „Wild Life Extreme“ von 3Dmark.

Der Arbeitsspeicher ist mit 8 GB RAM ordentlich. Als interner Speicher stehen Varianten mit 128 GB oder 256 GB zur Wahl, erweiterbar per microSD-Karte um bis zu 1 TB. Das Modell mit mehr Speicher bietet dann auch 12 GB RAM. Auch die übrige Ausstattung ist erstklassig: USB-C 3.2, Pogo-Pin für eine Tastatur, Standortdienste via GPS, Glonass, Beidou, Galileo und QZSS sowie Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3.

Ein Fingerabdruckscanner sorgt für Sicherheit, und der S Pen ist standardmäßig im Lieferumfang enthalten. Die AKG-Lautsprecher bieten einen beeindruckenden Klang, der Filme, Serien und Spiele akustisch perfekt untermalt. Optional ist eine 5G-Version erhältlich, die mobiles Surfen per Nano-SIM oder eSIM ermöglicht – hierfür wird jedoch ein zusätzlicher Datentarif benötigt.

Software & Updates

Das Galaxy Tab S9 wurde mit Android 13 und Samsungs Bedienoberfläche One UI 5.1.1 ausgeliefert. Allerdings installiert Samsung, wie gewohnt, zahlreiche eigene und zusätzliche Apps, die nicht jedermanns Geschmack treffen dürften. Ein Update auf Android 14 mit One UI sollte erschienen sein, ein Update auf Android 15 könnte Anfang des nächsten Jahres folgen.

Samsung garantiert Käufern vier Android-Upgrades bis einschließlich Android 17 und Sicherheits-Patches für fünf Jahre. Diese werden jedoch, im Gegensatz zur Galaxy-S23-Reihe, nur vierteljährlich und nicht monatlich bereitgestellt. Unser Testgerät war beispielsweise noch mit dem August-Patch ausgestattet.

Akku

Etwas besser als bei den großen Brüdern ist die Akkulaufzeit des Tab S9, obwohl der Akku mit 8400 mAh weniger Kapazität bietet. Beim Battery Test von PCmark kamen wir auf solide 8 Stunden. Der Vorgänger Galaxy Tab S8 hielt hier aber deutlich länger durch. Ein Netzteil ist nicht im Lieferumfang enthalten. Das Galaxy Tab S9 unterstützt Ladegeräte mit bis zu 25 Watt, benötigt jedoch knapp zwei Stunden, um von 20 auf 100 Prozent aufzuladen. Induktives Laden wird nicht unterstützt.

Preis

Der Preis seit dem Marktstart vor einem Jahr ist mittlerweile deutlich gesunken, so bekommt man das Tab S9 mit 128 GB bereits für 559 Euro. Für 256 GB kommen stolze 200 Euro dazu, für 5G ist ein Aufpreis von rund 50 Euro fällig.

Fazit

Das Galaxy Tab S9 überzeugt als leistungsstarkes Android-Tablet mit exzellenter Verarbeitung und starker Performance dank des Snapdragon 8 Gen 2. Das kompakte 11-Zoll-OLED-Display liefert eine hervorragende Bildqualität, ist aber bei direktem Sonnenlicht etwas zu dunkel. Die IP68-Zertifizierung macht das Tablet robuster und ideal für vielseitige Einsatzbereiche.

Positiv hervorzuheben sind die lange Update-Versorgung, der gute Sound der Lautsprecher und die Stylus-Unterstützung, die standardmäßig im Lieferumfang enthalten ist. Schwächen zeigt das Gerät bei der Akkulaufzeit, die nicht überragend ausfällt. Mit einem Einstiegspreis von derzeit 559 Euro bietet das Galaxy Tab S9 ein attraktives Gesamtpaket und ist eine klare Empfehlung für alle, die ein schnelles, hochwertiges und noch halbwegs kompaktes Android-Tablet suchen.

Geheimtipp

Xiaomi Pad 6

Xiaomi Pad 6 im Test
ab 293.76 EUR

Mit einem guten Gesamtpaket und Preis-Leistungs-Verhältnis ist das Xiaomi Pad 6 mit 144-Hertz-LCD eine starke Konkurrenz für das iPad oder Tablets von Samsung sowie Lenovo. Mehr im Test.

VORTEILE
  • gute Performance
  • helles Display
  • schickes Design  
  • toller Sound
NACHTEILE
  • LCD mit Schwächen bei dunklen Filmszenen
  • Akkulaufzeit schlechter als beim Vorgänger
  • kein Schacht für eine microSD-Karte
  • Stift von Pad 5 inkompatibel 

Mit einem guten Gesamtpaket und Preis-Leistungs-Verhältnis ist das Xiaomi Pad 6 mit 144-Hertz-LCD eine starke Konkurrenz für das iPad oder Tablets von Samsung sowie Lenovo. Mehr im Test.

Wer ein leistungsstarkes Tablet für jeden Zweck sucht, kommt am iPad von Apple nicht vorbei? Das stimmt nicht ganz, auch wenn der Scheibencomputer mit dem Apfel in vielen Bereichen weiter unerreicht ist und zu den erfolgreichsten Produkten dieser Kategorie gehört, gibt es immer mehr preiswerte Alternativen mit Android.

Eine der positivsten Überraschungen unserer Tests im vergangenen Jahr war zweifelsohne das Xiaomi Pad 5. Für einen Preis deutlich unter 400 Euro bot das Gerät eine für ein Android-Tablet mehr als ordentliche Leistung und übertrumpft das iPad auch in einigen Bereichen, etwa dem LCD mit 120 Hertz.

Jetzt hat Xiaomi mit dem Pad 6 einen Nachfolger auf den Markt gebracht. Die Messlatte ist verdammt hoch. Für große Aufmerksamkeit sorgt erneut das Display, das jetzt mit bis zu 144 Hertz flimmert. Der Antrieb ist mit dem Snapdragon 870 zwar mittlerweile fast vier Jahre alt, aber noch immer ein performanter Chip. Wie gut sich das Tablet in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.

Design

Das Pad 6 ähnelt mit dem kantigen Design stark dem Vorgänger. Wie üblich standen hier die Geräte mit dem Apfel aus Cupertino Pate beim Design. Die Ränder des Metallgehäuses schließen kantig ab. Die Ecken sind erneut stark abgerundet. Gänzlich anders ist das Design der Kamera, die mit ihrem wuchtigen Design sofort ins Auge springt. Diese ragt deutlich hervor und ist eingebettet in ein Quadrat mit abgerundeten Ecken – wobei eines der Objektive nur ein „Dummy“ ist. Was die Gestaltung angeht, nähert sich das Pad 6 damit dem Xiaomi 13 an.

Die Verarbeitung des dunkelgrauen Gehäuses ist absolut hochwertig. Spaltmaße finden sich keine, die Tasten bieten einen soliden Druckpunkt. Der Power-Button befindet sich auf der kurzen, die Lautstärkewippe auf der langen Seite. Das ist eine kluge Lösung, denn so schaltet man nicht versehentlich das Display aus, wenn man eigentlich nur die Lautstärke anpassen möchte.

Verglichen mit einem iPad ist das Gehäuse deutlich breiter und im Format 16:10 gehalten. Das ist ideal zum Anschauen von Filmen und Serien über Streaming-Dienste, aber weniger praktisch, wenn man das Gerät hochkant zum Lesen halten möchte. Verglichen mit dem Vorgänger ist es minimal geschrumpft (Abmessungen: 254,0 × 165,2 × 6,5 mm). Es ist sogar etwas dünner als das iPad 10. Mit 490 g hat es gegenüber dem Xiaomi Pad 5 etwas abgenommen, liegt aber rund 30 g über dem iPad. Eine IP-Zertifizierung zum Schutz vor Wasser gibt es nicht.

Xiaomi Pad 6 - Bilderstrecke
Xiaomi Pad 6
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Xiaomi Pad 6 - Originalaufnahmen
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Display

Mit 11 Zoll in der Diagonale ist das Display gleich groß wie beim Vorgänger. Die Auflösung wurde allerdings deutlich erhöht und beträgt jetzt 2800 × 1800 Pixel. Damit bietet es ein messerscharfes Bild bei 309 Pixel pro Zoll (ppi) und übertrifft damit jedes Tablet in seiner Preisklasse. Widevine Level 1 ist vorhanden, was die Wiedergabe bei Netflix & Co. in Full-HD erlaubt.

Zum Einsatz kommt ein IPS-Panel, das eine gute Bildqualität liefert, mit natürlichen Farben und gut abgestimmten Kontrasten. Die Blickwinkel bleiben aus allen Winkeln stabil. Schwächen offenbart es allerdings beim Streaming bei stockdunklen Filmszenen. In Verbindung mit der stark spiegelnden Oberfläche der Anzeige sind viele Details nicht mehr gut zu erkennen. Das ist schade für alle, die gerne mit dem Gerät auf der Couch Serien ansehen. Dieses Phänomen haben wir allerdings nahezu bei allen Tablets mit LCD festgestellt, eine der Schwächen der IPS-Technologie. Eine Alternative wäre das Lenovo Tab P11 Pro Gen 2 mit OLED, das bessere Schwarzwerte liefert.

Eine deutlich bessere Figur macht das Pad 6 bei Spielen. Hier kommen die 144 Hertz als Bildwiederholfrequenz voll zum Tragen, die ein äußerst geschmeidiges Bild liefern. Einen echten Unterschied zu den 120 Hertz des Vorgängers können wir allerdings selbst nicht erkennen. Die Anzeige ist zudem ziemlich hell für ein Tablet, so konnten wir rund 515 cd/m² gemessen, eines der besten Ergebnisse aus unseren Tests. Ähnlich hell wird das Google Pixel Tablet.

Kamera

Auf den ersten Blick scheinen sich zwei Objektive auf der Rückseite zu befinden – ein Blick ins Datenblatt offenbar jedoch: Es ist ein Fake! Mehr als eine Linse mit 13 Megapixeln und f/2.2-Blende ist hinten nicht verbaut. Anders als bei Smartphones halten wir die Kamera eines Tablets für zu vernachlässigen. Für gelegentliche Schnappschüsse oder zum Abfotografieren eines Dokuments ist die Kamera mehr als ausreichend – allzu viel sollte man davon aber nicht erwarten.

Die Selfie-Kamera vorn im Display-Rand kommt auf 8 Megapixel. Selfies gehen damit gerade noch in Ordnung, Videos sind immerhin in Full-HD möglich.

Ausstattung

Als Antrieb setzt das Xiaomi Pad 6 auf einen Snapdragon 870. Zugegeben, der Chip ist mittlerweile vier Jahre alt und etwas in die Jahre gekommen. Aber der Chipsatz gehört zu den Lieblingen unserer Redaktion und kombiniert gute Grafikleistung mit hoher Effizienz. An die Chips im iPad 10, aber auch iPad 9 reicht er zwar nicht heran, unter den Android-Tablets gehört das Pad 6 damit abgesehen vom Samsung Galaxy Tab S8 aktuell noch immer zu den stärksten Geräten. Der Leistungssprung zum Vorgänger Xiaomi Pad 5 fällt aber nur gering aus.

Beim Benchmark Work 3.0 von PCmark erreichten wir etwa 14000 Punkte, was sogar mit dem Galaxy Tab S8 mithalten kann. Bei der Grafikleistung bei „Wild Life“ von 3Dmark sind es starke, wenn auch nicht überragende 4200 Punkte. Das liegt auf Augenhöhe mit dem Lenovo Tab P11 Pro Gen 2. Besser ist hier nur die Galaxy-Tab-S8- und S9-Reihe sowie das iPad. In Kombination mit der hohen Bildwiederholrate macht das aus dem Pad 6 ein richtig gutes Gaming-Tablet.

Weniger beeindruckt sind wir vom Arbeitsspeicher von 6 GB sowie dem internen Speicher von 128 GB. Das bieten auch schon günstigere Geräte wie das Honor Pad 8. Eine größere Variante gibt es nicht, genauso wenig ist die Erweiterung mit microSD-Karten möglich. Das ist schade. Umso erfreulicher ist der Typ-C-Anschluss mit USB 3.2, der bis jetzt nicht selbstverständlich ist bei Tablets. In heimischen Netzwerken ist jetzt auch endlich Wi-Fi 6 verfügbar. Für kabellose Geräte wie Kopfhörer nutzt das Pad 6 Bluetooth 5.2. GPS ist allerdings nicht an Bord, was das Tablet etwa als Navi im Auto wenig brauchbar macht. Eine Version mit LTE oder 5G gibt es nicht.

Richtig gut gefallen uns die Lautsprecher, die einen erstaunlich klaren und kräftigen Klang bieten. Dolby Atmos beherrschen diese ebenfalls, was für einen atemberaubenden, räumlichen Sound sorgt – vorausgesetzt das genutzte Medium unterstützt die Technologie auch.

Schmerzlich vermisst haben wir jedoch einen Fingerabdruckleser. Dieser gehört anders als bei Smartphones bisher nicht zum Standard bei Tablet-PCs, allerdings nervt es, das Gerät per PIN oder Muster zu entsperren. Das ist zwar auch mit Gesichtserkennung möglich, ist aber aufgrund von 2D-Technologie nicht so sicher vor Täuschungsversuchen. Einen Anschluss für kabelgebundene Kopfhörer mit Klinke gibt es nicht. Sehr ärgerlich: Das Pad 6 ist inkompatibel zum Stift des Vorgängers – eigentlich ein No-Go!

Software & Updates

Im Hinblick auf Software hat sich Xiaomi deutlich gesteigert im Vergleich zur Vergangenheit. Das Pad 6 kommt mit Android 13 zum Kunden und bietet auch einen aktuellen Sicherheits-Patch. Wir sind guter Dinge, dass Xiaomi hier die Käufer längerfristig mit Updates versorgt. So läuft auf unserem Xiaomi Pad 5 mittlerweile ebenfalls Android 13 inklusive regelmäßiger Sicherheits-Patches.

Die Bedienoberfläche orientiert sich an MIUI 14, wie wir es von den Handys des Herstellers her kennen. Einen App-Drawer gibt es nicht, sämtliche Apps landen auf dem Desktop. Die Menüs in den Einstellungen sind zudem etwas anders angeordnet als bei Vanilla-Android. Mit Bloatware hält sich Xiaomi angenehm zurück.

Akku

Die Akkukapazität liegt beim Pad 6 mit 8840 mAh minimal höher als beim Vorgänger. Beim Battery Test springen etwa 9 Stunden heraus. Das ist rund eine Stunde kürzer als beim Pad 5, was möglicherweise auf die erhöhte Bildwiederholrate zurückzuführen ist. Die Laufzeit ist nicht schlecht, aber auch nicht übermäßig hoch.

Preis

Die UVP für das Xiaomi Pad 6 beträgt 399 Euro. Mittlerweile bekommt man das Gerät schon ab knapp 321 Euro bei Amazon. Der Speicher beträgt immer 6/128 GB, LTE oder 5G gibt es nicht. Als Farben bietet Xiaomi Gravity Grey (Dunkelgrau), Champagne (Silbergold) und Mist Blue (Hellblau) an.

Fazit

Das Xiaomi Pad 6 gehört zu den besten Android-Tablets und überzeugt mit einer starken Performance und einem 144-Hertz-LCD sowie einem richtig guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Der technische Sprung zum Vorgänger fällt nicht sehr groß aus, behebt aber etwa Schwächen bei WLAN oder USB. Ein Fingerabdruckleser wäre aber schön gewesen.

Lediglich beim Streaming von Filmen und Serien ist speziell bei dunklen Szenen noch viel Luft nach oben – hier hilft vermutlich nur ein Tablet mit OLED-Bildschirm, wie es etwa das Lenovo Tab P11 Pro Gen2 hat.

Lenovo Tab P12 with Matte Display im Test
ab 404.09 EUR

Das Lenovo Tab P12 with Matte Display bietet eine reflexionsfreie Anzeige, die fast wie ein Blatt Papier wirkt. Wir haben das 12,7-Zoll-Tablet mit 3K-Auflösung getestet.

VORTEILE
  • mattes Display mit hoher Auflösung
  • guter Stylus enthalten
  • toller Sound
NACHTEILE
  • zu wenig Leuchtkraft bei Sonnenschein, nur 60 Hz 
  • mittelmäßige Akkulaufzeit
  • noch mit Android 13

Das Lenovo Tab P12 with Matte Display bietet eine reflexionsfreie Anzeige, die fast wie ein Blatt Papier wirkt. Wir haben das 12,7-Zoll-Tablet mit 3K-Auflösung getestet.

Tablets sind ideal als mobile Lösung für den Medienkonsum und zum Surfen. Kernstück ist der Bildschirm, der bei fast allen Geräten eine Gemeinsamkeit und Schwäche hat: Die Anzeige spiegelt stark. Das erschwert nicht nur das Ablesen bei Sonnenschein, sondern stört auch in Innenräumen, wenn etwa eine Leselampe im Hintergrund leuchtet. Zudem sind Fingerabdrücke schnell sichtbar.

Eine Antwort auf dieses Problem versprechen matte Displays. Die Reduzierung von Reflexionen soll die Sichtbarkeit und Lesbarkeit auch bei heller Umgebung verbessern. Zudem schont das auch die Augen und Fingerabdrücke sind nicht so schnell zu sehen. Bei Laptops gibt es schon länger matte Displays, jetzt erscheinen die ersten Tablets mit dieser Technologie.

Lenovo zieht nach und bietet eine Sonderausführung des Lenovo Tab P12 (Testbericht) mit mattem Display an. Beim Namen hätte sich Lenovo aber etwas mehr Fantasie gönnen dürfen, als einfach nur „with Matte Display“ anzufügen. Zum Lieferumfang gehört der Eingabestift Tab Pen Plus. Die übrige technische Ausstattung ist bis auf den Bildschirm nahezu identisch. Spiegelungen durch Lampen und Ähnliches gehören hier zur Vergangenheit. Mit der matten Oberfläche wirkt die Anzeige nahezu wie gemalt. Was das Lenovo Tab P12 with Matt Display ab 429 Euro noch bietet und welche Schwächen es gibt, zeigt unser Test.

Design & Verarbeitung: Ist das Lenovo Tab P12 wasserdicht?

Optisch ist das Modell mit mattem Display nahezu gleich wie das Lenovo Tab P12 (Testbericht). Das Unibody-Gehäuse aus Metall sieht sehr hochwertig verarbeitet aus. Dadurch wirkt das Tablet teurer, als es tatsächlich ist. Als Farbe steht lediglich das mittelgraue „Sage“ zur Auswahl. Markant ist das gläserne Kamera-Modul auf der Rückseite sowie die glänzende untere Hälfte der Rückseite. Eine magnetische Fläche neben der Kamera dient zur Befestigung des Eingabestifts. Wasserdicht ist das Lenovo Tab P12 with Matte Display aber nicht.

Display: Wie funktioniert der matte Bildschirm?

Der Bildschirm bietet eine Diagonale von 12,7 Zoll im Seitenverhältnis von 16:10. Die Auflösung ist ziemlich hoch mit 2944 × 1840 Pixel. Trotz der großen Bildschirmfläche liefert das Tablet ein gestochen scharfes Bild mit 273 PPI (Pixel pro Zoll). Die Bildwiederholrate liegt allerdings nur bei 60 Hz.

Matte Screens nutzen eine raue Oberfläche mit Nano-Technologie. Diese zerstreut das Licht, damit es sich nicht auf der Anzeige spiegelt. In der Tat: Die Anzeige des Lenovo Tab P12 with Matte Display spiegelt kaum. Am verlässlichsten funktioniert das in Innenräumen bei schwachen Lichtquellen im Hintergrund, etwa im Bett mit einer Nachttischlampe oder auf der Couch. Das Bild wirkt sehr plastisch, ohne dass andere Lichtquellen stören. Webseiten und Grafiken erscheinen damit fast wie auf Papier gemalt.

Allerdings bietet das Display deutlich weniger Leuchtkraft als das Tab P12 mit spiegelndem Bildschirm. Nutzt man es im Freien bei hellem Sonnenlicht, zerstreut das Licht sehr stark. Eine Spiegelung ist dann zwar nicht direkt wahrnehmbar, leider kann man das Display dann trotzdem nur schwer ablesen. Wer es im Freien nutzt, sollte also dennoch ein schattiges Plätzchen aufsuchen – schade, wir hatten hier auf mehr Vorteile bei Sonnenlicht gehofft. Zudem wirken Farbtreue sowie Kontraste nicht ganz so gut wie beim Tab P12 mit spiegelndem Bildschirm.

Lenovo Tab P12 with Matte Display - Bilderstrecke
Lenovo Tab P12 with Matte Display
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Lenovo Tab P12 with Matte Display
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Lenovo Tab P12 with Matte Display
Lenovo Tab P12 with Matte Display
Lenovo Tab P12 with Matte Display
Lenovo Tab P12 with Matte Display
Lenovo Tab P12 with Matte Display

Kamera: Wie gut sind Fotos mit dem Lenovo Tab P12?

Bei der Kamera herrscht eher Magerkost, wie es für ein Mittelklasse-Tablet üblich ist. Die 8-Megapixel-Hauptkamera auf der Rückseite liefert nur mittelmäßige Aufnahmen mit wenigen Details, mangelnder Schärfe und blassen Farben. Für Schnappschüsse oder das Fotografieren von Präsentationsfolien und Dokumenten reicht das aus, letzteres wird durch ein spezielles Feature in der Kamera-App unterstützt. Etwas besser ist die Frontkamera mit 13 Megapixel, die akzeptable Selfies sowie Video-Aufnahmen sogar in 4K bei 30 FPS (Frames pro Sekunde) ermöglicht.

Ausstattung: Gehört ein Stift zum Lieferumfang?

Das Lenovo Tab P12 with Matte Display ist mit einem Mediatek Dimensity 7050 ausgestattet, dessen Octa-Core-CPU mit bis zu 2,6 GHz läuft und eine gute Gesamtleistung bietet. Bei PCmark Work 3.0 erreicht das Tablet 12.000 Punkte, im grafikintensiven 3Dmark „Wild Life“ sind es solide 2150 Punkte. Aufgaben wie Surfen, Videos schauen oder Dokumente schreiben bewältigt das Tab P12 mühelos. Auch anspruchsvollere Anwendungen und Multitasking sind kein Problem. Für die meisten Spiele eignet es sich auch, nur bei sehr grafiklastigen Anwendungen kann es eng werden.

Zur Standardausstattung gehören Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2 und GPS, jedoch fehlt eine Variante mit Mobilfunk-Konnektivität. Der Speicher bietet standardmäßig 128 GB sowie 8 GB RAM. Allerdings kommt mit UFS 2.2 nicht der schnellste Standard zum Einsatz. Eine Erweiterung mittels microSD-Karte ist möglich.

Der Fingerabdruck-Scanner in der Power-Taste funktioniert zuverlässig. Gut gefallen haben uns die vier Lautsprecher, die einen angenehmen, vollen Klang liefern. Zum Lieferumfang gehört der Lenovo Tab Pen Plus. Der druck- und neigungsempfindliche Stylus haftet magnetisch an der Rückseite und reagiert sehr responsiv. Der Typ-C-Anschluss übertragt kabelgebunden Daten nur sehr langsam nach dem Standard USB 2.0.

Software: Mit welcher Android-Version läuft das Tab P12?

Das Lenovo Tab P12 with Matte Display läuft noch mit Android 13 sowie einer nur minimal angepassten Bedienoberfläche, bei der sich Lenovo mit Bloatware merklich zurückhält. Ein Update auf Android 14 ist hier langsam überfällig, soll jedoch kommen. Der Sicherheits-Patch stammt zum Testzeitpunkt Anfang Juli noch aus Mai und ist nicht ganz auf dem neuesten Stand. Sicherheits-Patches gibt es immerhin für vier Jahre. Das letzte geplante Upgrade soll Android 15 sein.

Akku: Wie lange läuft das Lenovo Tab P12 with Matte Display?

Der große Akku mit 10.200 mAh sowie das matte Display lassen auf eine gute Akkulaufzeit hoffen. Allerdings ist das Ergebnis mit unter 7 Stunden im simulierten Dauerbetrieb mit Battery Test von PCmark eher enttäuschend und liegt unterhalb des Durchschnitts von 12-Zoll-Tablets aus unseren Tests. Das Tab P12 mit spiegelndem Display kam bei dem Test auf über 8 Stunden.

Preis: Wie viel kostet das Lenovo Tab P12 with Matte Display?

Lenovo lässt sich das matte Display einiges kosten. Der aktuell beste Preis liegt bei 429 Euro (UVP: 449 Euro).

Fazit

Das Lenovo Tab P12 with Matte Display ist aufgrund des Bildschirms ein Exot und eine Besonderheit unter den Tablets. Reflexionen gibt es hier so gut wie keine. Webseiten oder Grafiken erscheinen nahezu wie auf Papier gezeichnet. Damit ist das Tablet perfekt für alle geeignet, die neben Medien auch gerne mit dem Tablet lesen oder zeichnen, Grafiken betrachten und nicht mehr von einer Nachttischleuchte gestört werden wollen. Ausstattung und Leistung sind angemessen. Allerdings erscheint der Aufpreis zum gewöhnlichen Tab P12 etwas hoch. Zudem eignet sich das matte Display nur bedingt für Einsatz im Freien unter der Sonne.

Samsung Galaxy Tab S9 FE+ im Test
ab 498.99 EUR

Das Samsung Galaxy Tab S9 FE+ ist eine abgespeckte Version des Galaxy Tab S9+. Im Test zeigt sich, ob der Kompromiss aus Preis und Leistung für die Zielgruppe gelingt.

VORTEILE
  • ausgezeichnete Verarbeitung
  • hervorragende Akkulaufzeit
  • wasserdicht (IP68)
  • inklusive S Pen
NACHTEILE
  • USB-C 2.0
  • LCD mit 90 Hz
  • mittelmäßige Performance für den Preis
  • kein Netzteil im Lieferumfang

Das Samsung Galaxy Tab S9 FE+ ist eine abgespeckte Version des Galaxy Tab S9+. Im Test zeigt sich, ob der Kompromiss aus Preis und Leistung für die Zielgruppe gelingt.

Mit einer Diagonale von 12,4 Zoll schiebt Samsung mit dem Tab S9 FE+ eine deutlich größere Variante des Tab S9 FE auf den Markt. Die Fan-Edition steht dabei für Geräte mit guter Preis-Leitung, bei der technisch etwas reduziert wird, um dennoch Top-Technologie erschwinglich für die breite Masse zu machen. Wie gut das mit dem Plus-Modell des Tab S9 FE gelingt, zeigt dieser Test.

Design

Optisch lässt sich das Galaxy Tab S9 FE+ kaum vom teureren Tab S9+ unterscheiden. Es ist im Prinzip ein vergrößertes Tab S9 FE. Die Verarbeitung ist auf dem gewohnt hohen Niveau und auch die „Fan Edition“ besitzt die IP68-Zertifizierung, was das Tablet wasserdicht und staubgeschützt macht – ein seltenes Feature bei Tablets. Es übersteht bis zu 30 Minuten im Wasser in bis zu einem Meter Tiefe.

Mit seiner Diagonale von 12,4 Zoll ist das Tab S9 FE+ gut dimensioniert und verfügt über ein kantiges Gehäuse, das sehr edel wirkt. Die Lautstärkewippe und der Power-Button mit integriertem Fingerabdruckscanner befinden sich auf der langen Seite. Zwei Lautsprecher von AKG sorgen für guten Klang, auch wenn nur zwei statt vier Lautsprecher verbaut sind.

Der im Lieferumfang enthaltene S Pen wird magnetisch auf der Rückseite befestigt, was allerdings dazu führt, dass er leicht verloren gehen kann. Das Smart Book Cover von Samsung bietet Abhilfe, indem es zusätzlichen Schutz bietet und eine sichere Aufbewahrungsmöglichkeit für den Stylus schafft.

Samsung Galaxy Tab S9 FE+ - Bilder
Samsung Galaxy Tab S9 FE+

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Display

Im Vergleich zum teureren Tab S9 gibt es beim Display einige Abstriche. Das Tab S9 FE+ verwendet ein IPS-Panel statt eines OLED-Panels, was die Bildqualität bei bestimmten Szenarien etwas mindert. Mit einer Auflösung von 2560 × 1600 Pixeln liefert das Display jedoch eine hohe Bildschärfe und eine Pixeldichte von 243 PPI. Dank einer Bildwiederholrate von 90 Hz wirkt das Scrollen und die Darstellung von Animationen flüssiger als bei Displays mit 60 Hz. Andere Tablets dieser Preisklasse bieten allerdings 120 Hz oder 144 Hz.

Trotz des IPS-Panels zeigt das Display kräftige Farben und gut abgestimmte Kontraste, und die Blickwinkelstabilität ist einwandfrei. Besonders positiv hervorzuheben ist die Helligkeit, die mit 660 cd/m² für ein Tablet sehr hoch ausfällt und eine Nutzung im Freien ermöglicht – außer bei direkter Sonneneinstrahlung.

Kamera

Wie bei den meisten Tablets ist die Kamera kein Schwerpunkt, dennoch liefert das Tab S9 FE+ in diesem Bereich solide Ergebnisse. Auf der Rückseite sind je zwei 8-Megapixel-Kameras verbaut: Eine für normale und eine für Weitwinkelaufnahmen. Diese Konfiguration ermöglicht flexiblere Fotooptionen, auch wenn die Qualität nicht mit Smartphones mithalten kann. Für Videochats ist die Frontkamera mit 12 Megapixeln ausreichend gut.

Ausstattung

Angetrieben wird das Tab S9 FE+ von dem Mittelklasse-Prozessor Samsung Exynos 1380, der nicht an die Leistung des Snapdragon 8 Gen 2 des Tab S9 herankommt. Für die meisten alltäglichen Anwendungen reicht die Leistung jedoch aus. In den Benchmarks erzielte das Tablet 12.000 Punkte im PCmark Work 3.0 und 3000 Punkte im 3Dmark „Wild Life“. Bei „Wild Life Extreme“ waren es rund 900 Punkte. Für gelegentliche Spiele reicht die Leistung aus, Hardcore-Gamer werden jedoch mehr Performance benötigen.

Das Tab S9 FE+ ist mit 8 GB RAM und 128 GB oder gar 256 GB internem Speicher ausgestattet. Der Speicher kann per microSD-Karte auf bis zu 1 TB erweitert werden. Ein Nachteil ist der USB-C-Anschluss, der nur den älteren USB-2.0-Standard unterstützt. GPS und Wi-Fi 6E sind ebenfalls an Bord, und eine 5G-Variante ist erhältlich.

Software & Updates

Das Tab S9 FE+ läuft mit Android 14 und der Bedienoberfläche One UI 6. Samsung bietet einen langen Software-Support, was für ein Android-Tablet einen klaren Vorteil darstellt. Patches sind für fünf Jahre garantiert, und Systemupdates werden bis einschließlich Android 17 erwartet. Die grafische Oberfläche ist für erfahrene Samsung-Nutzer leicht verständlich, bietet aber vergleichsweise viele vorinstallierte Apps und eigene Alternativen zu Google-Diensten.

Akku

Mit einem 10.090-mAh-Akku liefert das Tab S9 FE+ eine hervorragende Akkulaufzeit. Beim PCmark Battery Test kommt das Tablet auf etwa 12,5 Stunden. Das Tablet unterstützt eine Schnellladung mit bis zu 45 Watt, allerdings liegt kein Netzteil im Lieferumfang. Mit einem 25-Watt-Ladegerät war der Akku in etwa 120 Minuten von 20 auf 100 Prozent aufgeladen.

Preis

Das Galaxy Tab S9 FE+ mit 128 GB startet bei rund 500 Euro. Mit 256 GB kostet es rund 550 Euro. Für 5G kommen etwa 120 Euro hinzu.

Fazit

Das Samsung Galaxy Tab S9 FE+ bietet ein attraktives Gesamtpaket für Nutzer, die ein großes und gut ausgestattetes Tablet zu einem erschwinglichen Preis suchen. Besonders hervorzuheben sind die gute Verarbeitung, die Zertifizierung für IP68 und das helle Display, das mit einer Auflösung von 2560 × 1600 Pixeln und einer Helligkeit von bis zu 660 cd/m² für eine angenehme Nutzung sorgt – auch im Freien. Der S Pen ist eine nützliche Ergänzung, auch wenn die Aufbewahrung etwas unpraktisch ist.

Die Akkulaufzeit von rund 12,5 Stunden und die Unterstützung für Schnellladung runden das Angebot ab. Ein großes Plus ist der lange Software-Support. Allerdings könnte die Nutzung des älteren USB-2.0-Standards und das Fehlen eines Netzteils im Lieferumfang für einige Nutzer einen Nachteil darstellen.

Im Vergleich zum teureren Tab S9 gibt es beim Display und der Performance jedoch Abstriche: Das IPS-Panel bietet zwar eine ordentliche Bildqualität, kann aber nicht mit dem OLED des Flaggschiffs mithalten. Der Exynos 1380 Prozessor ist für den Alltag ausreichend, stößt aber bei Spielen an seine Grenzen.

Samsung Galaxy Tab S9 FE im Test
ab 498.99 EUR

Das Samsung Galaxy Tab S9 FE ist als abgespeckte Variante des Tab S9 schon ab 449 Euro zu haben. Ob der Kompromiss aus Preis und Leistung gelingt, zeigt der Test von TechStage.

VORTEILE
  • hervorragende Verarbeitung
  • ordentliche Akkulaufzeit
  • wasserdicht (IP68)
  • Stylus (S-Pen)
NACHTEILE
  • nur 90 Hz
  • mäßige Kamera
  • kein Netzteil im Lieferumfang

Das Samsung Galaxy Tab S9 FE ist als abgespeckte Variante des Tab S9 schon ab 449 Euro zu haben. Ob der Kompromiss aus Preis und Leistung gelingt, zeigt der Test von TechStage.

Das Samsung Galaxy Tab S9 in allen drei Größen stellt derzeit das Maß aller Dinger bei Android-Tablets dar und muss sich auch vor dem Apple iPad nicht verstecken. Allerdings sind die Premium-Tablets ziemlich teuer. Als „preiswerteren“ Einstieg in die gehobene Mittelklasse der Android-Tablets bei Samsung bieten die Koreaner jetzt mit dem Samsung Galaxy Tab S9 FE („Fan Edition“) eine abgespeckte Variante in zwei Größen an. Getestet haben wir das kleinere Modell.

Design

Optisch sieht man dem Tab S9 FE kaum an, dass es nicht das Top-Modell ist. Die Verarbeitung ist genauso wie beim regulären Tab S9 erstklassig und hochwertig. Auch die „Fan Edition“ des Tab S9 bietet jetzt eine Zertifizierung für IP68 und ist damit wasserdicht – eine Seltenheit bei Tablets. Es ist somit staubdicht und übersteht einen Aufenthalt in Wasser für rund 30 Minuten in bis zu einem Meter Tiefe.

Das Tab S9 FE ist mit einer Diagonale von 10,9 Zoll recht kompakt und in etwa so groß wie das Galaxy Tab S9. Das kantige Gehäuse sieht sehr edel verarbeitet aus und ist kaum vom Top-Modell zu unterscheiden. Die Lautstärkewippe und der Power-Button mit Fingerabdruckleser befinden sich oben links auf der langen Seite. Für unseren Geschmack wäre der Fingerabdruckscanner weiter links oder gleich auf der kurzen Seite besser aufgehoben gewesen. Statt vier kommen zwei Lautsprecher von AKG auf den beiden kurzen Seiten zum Einsatz.

Der im Lieferumfang enthaltene S-Pen haftet magnetisch auf der Rückseite, wo er auch geladen wird. Allerdings verliert man den Stift recht leicht beim Transportieren. Hilfreich ist hier das Smart Book Cover (Preisvergleich) von Samsung für 49 Euro, das zusätzlich das Tablet schützt und eine Aufbewahrungsmöglichkeit für den Stylus bietet.

Display

Gegenüber dem Tab S9 gibt es Abstriche beim Display: Statt OLED kommt „nur“ ein IPS-Panel zum Einsatz. Das LCD misst zudem nur 10,9 statt 11 Zoll in der Diagonale. Die Auflösung von 2304 × 1440 Pixel bietet eine hohe Bildschärfe mit einer Pixeldichte von rund 249 ppi (Pixel pro Zoll). Wem das Tab S9 FE zu klein ist, bekommt mit dem Tab S9 FE+ auch eine Variante mit 12,4-Zoll-Display (IPS).

Die Bildwiederholrate liegt bei 90 Hertz. Gegenüber Bildschirmen mit 60 Hertz erscheint die Anzeige beim Scrollen und bei Animationen so deutlich geschmeidiger. Allerdings bietet das preiswertere Xiaomi Pad 6 (Testbericht) sogar 144 Hertz, das Lenovo Tab P11 Pro (Testbericht) mit OLED kommt auf 120 Hertz, iPad-Nutzer müssen sich dagegen weiterhin mit 60 Hertz begnügen. Dank vorhandenem Widevine Level 1 zeigt das Tablet Inhalte von Streaming-Anbietern (Ratgeber) in Full-HD an.

Die Bildqualität ist trotz IPS-Panel mehr als überzeugend und zaubert lebendige Farben mit gut abgestimmten Kontrasten auf die Anzeige. Die Blickwinkelstabilität fällt gewohnt hoch aus. Lobenswert ist zudem die Helligkeit, die bis zu 660 cd/m² laut unseren Messungen erreicht. Für ein Tablet ist das ziemlich gut. Damit kann man das Tab S9 FE auch gut im Freien nutzen – außer bei starkem Sonnenschein.

Kamera

Im Gegensatz zu Smartphones messen wir der Kamera bei einem Tablet keine so große Bedeutung bei. Viel bietet hier das Tab S9 FE auch nicht. Klugerweise kommt bei der Fotokamera eine bessere Linse mit 12 Megapixeln zum Einsatz. Das erlaubt gute Bildqualität bei Videochats. Auf der Rückseite findet sich nur eine 8-Megapixel-Linse wieder. Diese dürfte in erster Linie zum Abfotografieren von Dokumenten gedacht sein.

Ausstattung

Als Antrieb dient ein Samsung Exynos 1380. Das SoC (System on a Chip) ist nicht die beste Wahl und dem Snapdragon 8 Gen 2 aus dem Tab S9 deutlich unterlegen. Verglichen mit früheren Mittelklasse-Tablets wie dem Galaxy Tab S6 Lite (Testbericht) oder dem Tab S7 FE (Testbericht) ist der Leistungszuwachs aber ordentlich.

Für die meisten alltäglichen Aufgaben bietet der Prozessor genügend Leistung. Das belegen auch die ordentlichen 12.000 Punkte beim Benchmark Work 3.0 von PCmark. Für Gelegenheitsspieler ist die Grafikleistung mit 3000 Punkten bei Wild Life von 3Dmark akzeptabel. Hardcore-Gamer benötigen aber mehr Leistung. Das Xiaomi Pad 6 (Testbericht) sowie das Lenovo Tab P11 Pro (Testbericht) sind in diesem Bereich deutlich stärker.

Samsung Galaxy Tab S9 FE - Bilderstrecke
Samsung Galaxy Tab S9 FE
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Samsung Galaxy Tab S9 FE
Samsung Galaxy Tab S9 FE - Originalaufnahmen
Samsung Galaxy Tab S9 FE - Originalaufnahmen
Samsung Galaxy Tab S9 FE - Originalaufnahmen
Samsung Galaxy Tab S9 FE - Originalaufnahmen
Samsung Galaxy Tab S9 FE - Originalaufnahmen
Samsung Galaxy Tab S9 FE - Originalaufnahmen
Samsung Galaxy Tab S9 FE - Originalaufnahmen

Das preiswerte Tab S9 FE bietet 128 GB Speicher und 6 GB RAM – etwas wenig Arbeitsspeicher in unseren Augen. Beim Modell mit 256 GB sind wenigstens 8 GB RAM vorhanden. Immerhin ist der interne Speicher per microSD-Karte auf bis zu 1 TB erweiterbar. Nicht mehr zeitgemäß ist der Übertragungsstandard beim Typ-C-Anschluss, der nur USB 2.0 bietet.

GPS ist an Bord, ortet aber deutlich weniger genau als ein Smartphone. Gut gefallen haben uns die Stereolautsprecher von AKG, die einen fülligen und kräftigen Sound bieten. Für heimische Netzwerke steht Wi-Fi 6E zur Auswahl. Auf Wunsch gibt es eine 5G-Variante des Tab S9 FE fürs mobile Surfen.

Software & Updates

Das Tab S9 FE läuft nach einem Update bereits mit Android 14 und der Bedienoberfläche One UI 6. Wer mit Samsung-Geräten schon einmal vertraut war, kommt schnell zurecht. Für Umsteiger von Lenovo & Co. gibt es einige Unterschiede bei den Einstellungen und vergleichsweise viel Bloatware sowie eigene App-Alternativen von Samsung zu gängigen Google-Anwendungen.

Der Sicherheitspatch stammte zum Testzeitpunkt im Dezember aus November, was noch hinreichend aktuell ist. Käufer können sich in jedem Fall auf einen langen Software-Support freuen – ein großer Vorteil gegenüber Tablets von Lenovo oder anderen chinesischen Anbietern. Patches soll es für fünf Jahre geben, mit Systemupdates ist bis einschließlich Android 17 zu rechnen.

Akku

Das Tab S9 FE mit einem Akku mit 8000 mAh kommt beim Battery Test von PCmark auf rund 12 Stunden. Das ist ein ziemlich guter Wert, der die meisten Android-Konkurrenten übertrifft. Ein Netzteil liegt nicht bei. Das Tablet unterstützt kabelgebundenes Laden mit bis zu 45 Watt. Mit einem 25-Watt-Ladegerät war das Tab S9 FE in knapp 90 Minuten von 20 auf 100 Prozent geladen.

Preis

Der Preis für das Galaxy Tab S9 FE mit 6/128 GB startet derzeit ab 419 Euro. Mit 8/256 GB sind rund 490 Euro fällig – ein stolzer Aufpreis. Die 5G-Version kostet 473 Euro mit 6/128 GB oder rund 599 Euro mit 8/256 GB. Als Farben stehen Schwarz, Silber, Lila und Minzgrün zur Auswahl.

Fazit

Das Samsung Galaxy Tab S9 FE ist ein richtig gutes Alleskönner-Tablet mit Android und Stift und gegenüber dem Flagship Galaxy Tab S9 auch deutlich günstiger. Zu den größten Stärken gehört das wasserdichte Gehäuse sowie der lange Software-Support. Das helle LCD macht eine gute Figur, die 90 Hertz werden aber von der Konkurrenz mittlerweile übertroffen.

Für unseren Geschmack ist das Tab S9 FE aber noch zu teuer, zumal Konkurrenten von Xiaomi und Lenovo günstiger sind bei besserer Performance. Die CPU bietet eine an sich ordentliche Performance, aber hier sind Xiaomi und Lenovo stärker, und ob die Leistungsreserven in einigen Jahren noch ausreichen, sei dahingestellt.

ZUSÄTZLICH GETESTET
Lenovo Tab P11 Pro Gen 2
Lenovo Tab P12
Samsung Galaxy Tab S8+
Google Pixel Tablet
Samsung Galaxy Tab S8 Ultra
Samsung Galaxy Tab S8

Worauf achten beim Tablet-Kauf?

Die vielleicht größte Schwäche von Android-Tablets gegenüber dem iPad ist die Leistung der Prozessoren. Bei Top-Modellen sieht das aber anders aus. Die größte Performance bietet das Galaxy Tab S10+ sowie Redmagic Nova gefolgt von den ebenfalls starken Geräten der Galaxy-Tab-S9-Reihe sowie das Xiaomi Pad 6S Pro nutzen mit dem Snapdragon 8 Gen 2 einen High-End-Chip, der es mit den Apple-CPUs aufnehmen kann. Das übrige Feld nutzt hier im Vergleich zu Apple weniger starke Octa-Core-Chips wie den Mediatek Kompanio 1300T.

Weniger als 128 GB interner Speicher und 6 GB RAM können wir nicht empfehlen. Der Arbeitsspeicher der Geräte dieser Bestenliste reicht von 6 bis 12 GByte. Wir raten zudem zu Tablets zu greifen, die Wi-Fi 6 fürs schnelle Surfen durch heimische Netzwerke anbieten. Wer mobil surfen will, kann zu einem Gerät mit LTE oder gar 5G greifen. Doch nicht alle Modelle gibt es in einer entsprechenden Variante.

Immer mehr Tablets bieten Bildwiederholraten von 90, 120 oder gar 144 Hz an. Wer gerne viele Spiele spielt, greift lieber zur Variante mit 120 Hz. Geht es vor allem nur um Medienkonsum, reicht zur Not auch ein Gerät mit 60 Hz. Full-HD-Auflösungen gehören schon in der Mittelklasse zum Standard, die Tendenz geht sogar in Richtung 3K.

Wie lange gibt es Android-Updates?

Viele Hersteller behandeln das Thema Android-Updates bei Tablets sehr stiefmütterlich. Eine Ausnahme ist hier Samsung. Die Modelle der Tab-S10-Reihe bekommen Android-Updates für sieben Jahre, bei den Geräten der S9-Reihe sind es immerhin fünf Jahre. Sicherheits-Patches gibt es für bis zu fünf Jahre quartalsweise. Ähnlich gut sieht es bei Google aus. Auch das Xiaomi Pad 6S Pro bietet Android 14. Lenovo ist hier deutlich zurückhaltender. Mehr als zwei Android-Versionen sind selten drin, maximal gibt es Sicherheits-Patches für vier Jahre.

Fazit

Wie schon bei Smartphones ist Samsung auch bei Tablets mit Android das Maß aller Dinge. Auf dem ersten Platz steht aufgrund der hervorragenden Verarbeitung und Top-Ausstattung sowie langjähriger Software-Updates das Galaxy Tab S10+. Allerdings sind hier echte Neuerungen kaum zu finden, der Preis ist sehr hoch. Die beste Alternative und Preis-Leistungs-Sieger ist das Xiaomi Pad 6S Pro. Echte Schnäppchen sind das Xiaomi Pad 6 sowie Samsung Galaxy Tab S9 FE.

Weitere Tablets finden sich in unseren Bestenlisten: